"Wir fahren nicht Moped"

Der Neukirchner Rennsportler auf seiner Seeley Weslage 750 ccm im Renneinsatz.
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  • Der Neukirchner Rennsportler auf seiner Seeley Weslage 750 ccm im Renneinsatz.
  • Foto: Franek
  • hochgeladen von Andreas Huber

NEUKIRCHEN. Johann Fürböck (67) genießt im Classic-Motorradrennsport einen hohen Bekanntheitsgrad. Allerdings nur im Ausland, hierzulande gibt es diese Sportart nicht. Das findet er schade, in Tschechien zählt er aber zu den Stars. „Von uns völlig unbekannten Personen werden ich und meine Frau dort auf der Straße angesprochen“, erzählt Fürböck. Die Liebe zum Motorradsport hat ihn schon in seiner Jugendzeit erfasst. Seit 1982 fährt er Classic-Motorradrennen. Gefahren wird in diesem Sport mit historischen Motorrädern. Vier Maschinen hat er in seiner Garage stehen. Fürböck startete in der Kategorie bis Baujahr 1972 oft mit seiner Seeley Weslage 750-Kubik-Maschine. Bei 370 Veranstaltungen quer durch Europa war er schon dabei, 170 Mal auf dem Siegerpodest. Er war Sieger der Europa Championships 1988 und 2012, tschechischer Meister 2004, 2005, 2007, 2008 und 2012. Besonders stolz ist er auf den heuer eingefahrenen Vize-Europameistertitel. „Die Konkurrenz war sehr stark", betont Fürböck. Teilweise könnten seine Kontrahenten seine Söhne sein. „Ich kann auf einen hohen Erfahrungswert zurückgreifen und habe ein gutes Gefühl für Geschwindigkeit. Mit bis zu 200 km/h fahren wir ja nicht Moped.“ Begleitet wird der Rennfahrer von seiner Frau und manchmal auch der Tochter. Der Sport ist nicht ungefährlich. Auch Fürböck hatte schon schlimme Stürze. Ans Aufhören denkt er aber noch nicht. „So lange ich die Lizenz bekomme, fahre ich weiter. Sobald ich aber das Gefühl habe, unsicher zu werden, höre ich sofort auf. Es wäre sonst zu gefährlich“, kennt Fürböck das Risiko. Einen großen Wunsch hat er noch. Ein Mal möchte er am Manx Grand Prix auf der Isle of Man mitfahren. Das Rennen ist aber sehr kostenintensiv und ohne Sponsoren ist es nicht leicht, die benötigten 10.000 Euro aufzutreiben. Fürböck hofft aber, dass er sich diesen Traum doch noch einmal erfüllen kann.

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