Beruflich mit einer Lehre Fuß fassen

Eine Lehre im Einzelhandel ist gefragt.
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Der Stellenwert einer Lehrausbildung ist hoch, die Nachfrage an FacharbeiterInnen groß.

BEZIRK (ach). Aktuell werden im Bezirk insgesamt 1426 Lehrlinge ausgebildet. Dies ergibt zum Jahr 2014 einen leichten Rückgang um 0,7 Prozent.

Derzeit sind 203 Lehrstellen zu vergeben, die Unternehmen haben bereits ihren Bedarf für das Jahr 2016 gemeldet. „Wer für heuer eine Lehrstelle sucht, muss sich bereits jetzt bewerben“, erklärt Jugendberaterin Petra Destinger vom AMS. Die beliebtesten Lehrberufe bei den Mädchen sind Einzelhandelskauffrau, gefolgt von Bürokauffrau und Friseurin und Perückenmacherin. Bei den Burschen führen Metalltechniker, Kraftfahrzeugtechniker und Berufe rund um EDV und IT-Technik die Hitliste an. „70 Jugendliche sind derzeit beim AMS als lehrstellensuchend angemeldet. In den Semesterferien kommen sicher noch einige dazu“, informiert AMS-Leiter Walter Moser.

Unterstützung
Falls noch nicht klar ist, welcher Lehrberuf der richtige ist, stehen AMS-Beraterinnen im BerufsInfoZentrum (BIZ) für ein persönliches Gespräch zur Verfügung. Bei den Beratungsgesprächen gibt es detaillierte Informationen über die einzelnen Lehrberufe und Hilfestellung bei der Lehrplatzsuche. Terminvereinbarung unter 07722 63345. Weitere Infos rund um das Thema sind auch unter www.ams.at/berufsinfo-weiterbildung zu finden. Ausgeschriebene Lehrstellen unter www.ams.at im eJob-Room.

Zahlen und Fakten
Österreichweit gibt es aktuell 197 Lehrberufe. Fast jeder zweite Jugendliche aus Oberösterreich, ganz genau sind es 45 Prozent, entscheiden sich für diese Ausbildungsform. 6708 Personen, davon 4261 Burschen und 2477 Mädchen, begannen im Vorjahr ihre Lehre in OÖ. Dies dient einerseits zur Sicherung der dringend benötigten Fachkräfte, andererseits wird mit der Lehrlingsausbildung ein großer Beitrag zur Beschäftigung der Jugendlichen geleistet, heißt es seitens der Wirtschaftskammer.

Zur Sache
Nach Vollendung des 9. Schuljahres können Jugendliche eine Lehre beginnen. Dabei ist es egal, ob sie von einer Neuen Mittelschule, dem Poly oder einer höheren Schule kommen. Mehrtägiges Schnuppern im Wunschbetrieb erleichtert die Berufswahl. Der Vorteil einer Lehre liegt im dualen Ausbildungssystem mit Praxis und Berufsschule. Nach der positiven Lehrabschlussprüfung ist man Geselle, danach können Kurse zur Meisterprüfung belegt werden.

Eine Lehre im Einzelhandel ist gefragt.
Walter Moser, Leiter des AMS Braunau
Autor:

Elke Grumbach aus Braunau

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