Corona-Virus
Das AMS Braunau in Krisenzeiten

Am AMS Braunau laufen die Telefone derzeit heiß. Trotz der Situation reagieren die Kunden laut dem stellvertretenden Leiter des Amtes, Stefan Seilinger, recht besonnen.
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  • Am AMS Braunau laufen die Telefone derzeit heiß. Trotz der Situation reagieren die Kunden laut dem stellvertretenden Leiter des Amtes, Stefan Seilinger, recht besonnen.
  • Foto: BRS
  • hochgeladen von Katharina Bernbacher

Mit ihren Fragen richten sich Arbeitnehmer ebenso wie Arbeitgeber derzeit vermehrt an das nächste AMS. Stefan Seilinger, stellvertretender Leiter vom AMS in Braunau, weiß, was die Hauptanliegen sind.

BRAUNAU (kat). "Es gibt derzeit zwei Hauptanliegen: Zum Einen melden sich die Firmen bei uns, um sich Infos zur Kurzarbeit zu holen. Zum anderen melden sich natürlich auch viele Arbeitnehmer bei uns. Vor allem jene aus Kleinstbetrieben", erzählt Stefan Seilinger, stellvertretender Leiter des AMS in Braunau. Da die Corona-Krise bereits Auswirkungen auf die Wirtschaft zeigt, sind die Mitarbeiter des Arbeitsmarktservices im Dauereinsatz, um die Anliegen von Arbeitnehmern, ebenso wie von Arbeitgebern zu beantworten.

Krisenmanagment vor der Haustür

"Die Aufrufe der Medien, Abstand zu halten und das Haus möglichst nicht zu verlassen, greift mittlerweile. Die Leute schicken ihre Anfragen per Mail oder rufen an", so Seilinger. In den ersten beiden Tagen war das aber nicht so. Da wurde Krisenmanagement vor der Türe betrieben, wie der Leiter berichtet.
Auch das AMS ändert in der momentanen Krise seine Vorgehensweise und erkennt erstmals auch rückwirkend Ansprüche zu. "Es geht derzeit primär darum, dass uns Arbeitnehmer ihre Anträge zusenden und Fragen zu Geldleistungen haben. An erster Stelle steht momentan die Existenzsicherung, dicht gefolgt von der Krankenversicherung", berichtet Seilinger.
Innerhalb von drei Tagen gingen insgesamt 732 Arbeitslosenmeldungen beim AMS Braunau ein. Im Vergleich dazu: In einem "normalen" Monat sind es zur Monatsmitte zirka 30. "Da sind auch viele dabei, die am Montag ihre Arbeit begonnen hätten", weiß der stellvertretende Arbeitsmarkt-Leiter. Trotz des Ausnahmezustandes auf Seiten der Arbeitnehmer und -geber reagieren die Leute, laut Seilinger, sehr besonnen: "Sie sind dankbar für die Hilfe."

Am AMS Braunau laufen die Telefone derzeit heiß. Trotz der Situation reagieren die Kunden laut dem stellvertretenden Leiter des Amtes, Stefan Seilinger, recht besonnen.
Stefan Seilinger vom AMS in Braunau weiß, was die Arbeitnehmer und -geber derzeit beschäftigt.

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