Fachhschule Mauerkirchen
Genussmarkt, als gelungene Schlussaktion der Junior Companies

"Beelicious" produzieren und vermarkten Produkte auf der Basis von Honig.
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  • "Beelicious" produzieren und vermarkten Produkte auf der Basis von Honig.
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Als Abschlussaktion der fünf Junior Companies fand am Freitag, den 11. Juni ein Genussmarkt an der Fachschule Mauerkirchen statt. Fazit: Ein voller Erfolg.

MAUERKIRCHEN. Bei strahlendem Sonnenschein und zahlreichen Besuchern konnten die Schüler der vierten Jahrgangsstufe an der Fachschule Mauerkirchen am 11. Juni 2021 Erfolge feiern.
Als Abschlussaktion eines praxis- und lebensnahen Projektes veranstalteten die Jugendlichen einen Genussmarkt, wo sie die Produkte und Erzeugnisse verkauften, die sie mit eigenständig gegründeten Firmen hergestellt haben.

Von der Ideenentwicklung bis zum Vertrieb konnten die Schüler Erfahrungen in der Direktvermarktung sammeln. Marlene Mayer ist seit zwei Jahren Lehrerin an der Schule und sehr stolz auf ihre Zöglinge. Mayer unterrichtet Produktveredelung und Direktvermarktung und ist hin und weg vom Engagement und Ehrgeiz der Schüler. "Die Junior Companies werden jedes Jahr in der dritten Jahrgangsstufe gegründet. Über den kompletten vierten Jahrgang hinweg arbeiten die Schüler an ihren Ideen und Produkten, und erstellen ein Unternehmenskonzept, das sie dann auch umsetzen", erklärt Marlene Mayer.

Unterstützung von Profis

"Seasonbeer", eine Mini Company des Gastronomiezweiges der Fachschule Mauerkirchen.
  • "Seasonbeer", eine Mini Company des Gastronomiezweiges der Fachschule Mauerkirchen.
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"Die Minifirma "Seasonbeer" entstand in Kooperation mit Martin Erlinger, dem Bürgermeister von Treubach. Er hat eine eigene Brauerei mit dem Namen "Pfesch", und hat  unsere Gastronomie-Schüler bei vielen Terminen und sogar mit einem Kurs im Bierbrauen unterstützt", die Begeisterung der Lehrerin über den Einsatz ihrer Schüler ist unüberhörbar. "Beelicious", eine weitere Mini-Company, ist ein Projekt der Agrotourismusschüler. Sie verfeinerten Honig und stellten Kekse her. Am "Zweig Gesundheit und Soziale Berufe" wurden gleich drei Firmen gegründet: "Gently Kisses", die Lippenpflegeprodukte herstellt, "Bebida" mit Ansatzmischungen für Liköre und "Mostla". Die letztere Junior Company wurde von Ober Thomas unterstützt, der in Braunau das Obergut betreibt.

"Gently Kisses", eine Minifirma vom Zweig "Gesundheit und Soziale Berufe".
  • "Gently Kisses", eine Minifirma vom Zweig "Gesundheit und Soziale Berufe".
  • Foto: Haindl
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Bereits seit Herbst 2020 werden Anteilsscheine für die Firmen verkauft. Insgesamt 80 Stück á zehn Euro konnten maximal pro Company an den Mann gebracht werden. "Manche Companies haben aber von vorne herein beschlossen, mit weniger Kapital "durchzustarten"", so Mayer. Im Rahmen des Genussmarktes, wurden die Anteile entsprechend der Gewinne oder Verluste der Firmen an die Anteilseigner ausgezahlt.

"Alles ist möglich!"

Die Minifirma "Bebida" stellt Ansatzmischungen für Liköre her und vermarktet sie.
  • Die Minifirma "Bebida" stellt Ansatzmischungen für Liköre her und vermarktet sie.
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Neben fachlichem Wissen konnten sich die Schüler im Rahmen des Projektes soziale Kompetenzen aneignen und erfahren, wie wichtig ein gut funktionierenden Teams ist. Selbst Sabine Pux, Betreuerin der Juniorprojekte im Land Oberösterreich zieht den Hut vor den Schülern und ihrer Lehrerin: " In ganz Oberösterreich betreue ich 40 solcher Projekte. Fünf davon wurden allein an dieser Schule umgesetzt, das ist richtig super." Und auch die Direktorin der Fachschule, Adelheid Burtscher-Zauner ist begeistert: "Man sieht, alles ist möglich, trotz Corona. Mit Engagement, Mut und Weitblick ist alles machbar."

Direktorin Adelheid Burtscher-Zauner, Marlene Mayer und Sabine Pux.
  • Direktorin Adelheid Burtscher-Zauner, Marlene Mayer und Sabine Pux.
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Und dabei durften die Schüler nicht nur den kreativen Teil einer Firmengründung kennenlernen, auch Bürokratie war natürlich Bestandteil der Unternehmensführung. So zahlten sich die Schüler beispielsweise Löhne aus, entrichteten Abgaben und schrieben Zwischenberichte. Freude und Begeisterung kamen dabei nicht abhanden, was man an der Stimmung auf dem Genussmarkt deutlich spüren konnte. Für die Vermarktung war das ganz sicher von Vorteil, denn wer kann schon "Nein" sagen zu: "Sie müssen unbedingt die Cantuccini probieren, die sind einfach der Wahnsinn."

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