LehrlingsRundschau Braunau 2020
Im Gespräch mit HAI-Geschäftsführer Markus Schober

Evelyn Liebl (l.) und Anna Rafbauer (r.) haben sich mit dem technischen Geschäftsführer der HAI, Markus Schober (m.) unterhalten.
  • Evelyn Liebl (l.) und Anna Rafbauer (r.) haben sich mit dem technischen Geschäftsführer der HAI, Markus Schober (m.) unterhalten.
  • Foto: HAI
  • hochgeladen von Katharina Bernbacher

Unsere heurigen Lehrlingsredakteurinnen Anna Rafbauer und Evelyn Liebl machen derzeit eine Ausbildung zu Werkstoffprüftechnikerinnen bei der Hammerer Aluminium Industries (HAI). Sie haben sich mit dem technischen Geschäftsführer des Unternehmens, Markus Schober, über seinen Werdegang unterhalten.

RANSHOFEN. Im Zuge unserer Sonderausgabe, der LehrlingsRundschau 2020, haben sich die beiden Lehrlingsredakteurinnen Anna Rafbauer und Evelyn Liebl mit Markus Schober von der HAI unterhalten.

LehrlingsRedakteure: Wie sind Sie zur HAI gekommen?
Markus Schober: Ich habe in Braunau die HTL abgeschlossen und startete 1998 nach dem Bundesheer in der Gießerei als Gruppenleiter bei der AMAG mein Berufsleben. Dort habe ich den Umgang mit Menschen und Maschinen gelernt. Nebenbei habe ich mich dem Thema KVP gewidmet. Und im November 2010 habe ich begonnen in der HAI als technischer Geschäftsführer der Casting zu arbeiten.

Was sind Ihre Aufgaben?

Ich bin technischer Geschäftsführer für HAI Österreich und Deutschland. Das heißt, ich kümmere mich um das operative Geschäft. Rob van Gils ist Hauptgeschäftsführer im kaufmännischen Bereich, kümmert sich darum, neue Aufträge an Land zu ziehen und die Firma im Markt entsprechend zu positionieren. Als technischer Geschäftsführer kümmert man sich darum, dass die Aufträge genauso in der Produktion und in der Fertigung bis hin zur Auslieferung umgesetzt werden, dass alle Vorgaben des Kunden erfüllt werden.

Warum sind Lehrlinge wichtig?
Es ist wichtig junge Menschen im eigenen Unternehmen auszubilden, damit man die Schwerpunkte gezielt setzen kann. Wie und was ist uns wichtig, was zeichnet die Firma aus und wie können sich die Lehrlinge integrieren. Es wird immer schwieriger, ausgebildete Experten auf dem Markt zu finden. Es macht uns als Firma stolz und zeichnet uns aus, wenn die Lehrlinge sagen können, dass es ihnen bei uns gefällt und Spaß macht. Es ist schön zu sehen, wenn sie sich nach der Lehre weiter für die HAI als Arbeitgeber entscheiden.

In welchen Bereichen werden künftig Lehrlinge gebraucht?
Unterschiedlich, weil das Einsatzgebiet sehr vielfältig ist und sich immer mehr ausweitetet. Früher war es sehr klassisch mit den Lehrberufen, aber jetzt gibt es schon eine große Anzahl an neuen Lehrberufen im administrativen Bereich, aber es weitet sich ebenso immer mehr in den operativen Bereich aus.
 
Wie war Corona für die Firma?
Der größte Fokus lag bei der Sorge um die Mitarbeiter. Viele Unternehmen haben beschlossen, von heute auf morgen zu schließen. Das wollten wir allerdings nicht. Wir haben sofort ein Krisen-Management einberufen, mit welchem wir über alle Standtorte per Videokonferenz täglich abstimmten, wie man mit der aktuellen Situation umgehen soll. In der ersten Phase war uns sehr wichtig, unsere Mitarbeiter zu schützen. Mit Hygiene-Maßnahmen und Abstandsregelungen haben wir das gut gemeistert und mussten nie ein Werk Coronabedingt schließen. Langfristig gesehen wird es eine langsame Erholung geben, die wahrscheinlich bis Anfang übernächsten Jahres sein wird.
 
Was wünschen Sie sich für die Zukunft der Firma?
Dass die Entwicklung, wie sie in den letzten zehn Jahren war, so weiter geht. Wir haben uns gut entwickelt. Und mit unserem guten Team den eingeschlagenen Weg weiter fortzuführen und profitabel weiter zu wachsen.

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