KTM als Forschungspartner bei preisgekröntem Projekt

MATTIGHOFEN. KTM präsentierte gemeinsam mit den Forschungspartnern AVL, Montanuni Leoben und Smart Power seine unter Konsortialführer Saubermacher gewonnenen Projektergebnisse im Bereich Re-Use und Recycling von Batteriesystemen aus der E-Mobilität. Dafür gab es den Energy Globe Austria Award in der Kategorie Erde.

Das Team des nun ausgezeichneten Forschungsprojekts „RE2BA Reuse und Recycling von Batteriesystemen aus der Elektromobilität“ beschäftigte sich über einen Zeitraum von zwei Jahren intensiv mit verschiedenen Wiederverwendungs- und Recyclingmöglichkeiten für Lithium-Ionen-Batterien, um die Kosten für Elektromobilität zu senken. Bereits im April war das erfolgreiche Projekt mit dem Energy Globe Styria Award ausgezeichnet worden.

Ein Prototyp des stationären Speichermediums wurde erstmals aus gebrauchten KTM PowerPacks der elektrisch betriebenen KTM-FREERIDE-E-Modelle gebaut. Mögliche zukünftige Einsatzgebiete für die Second-Life-Applikation sind private Heimspeicher wie Photovoltaik-Anlagen, Peak-Shaving (Spitzenlastabdeckung) in der Industrie oder für die Ortsnetzstabilisierung für Energieversorger.

Österreich- und europaweit ist das RE2BA-Projekt das erste, das sich mit der Verwendung von gebrauchten Batteriesystemen als Speichermedium befasst und diese Technologie zur Marktreife geführt hat. Neben der Weiterentwicklung des bisherigen Recyclingprozesses von Lithium-Ionen-Batterien, bringt vor allem die verlängerte Lebensdauer der Batteriesysteme viele Vorteile, da natürliche Ressourcen geschont, klimaschädliche Emissionen vermieden und neue Geschäftsmodelle geschaffen werden.

Um das Recycling der Batterien zeit- und kosteneffizient zu gestalten, hat KTM in Kooperation mit AVL ein Software-Tool entwickelt, mit dem überprüft werden kann, ob sich nicht mehr für den Fahrbetrieb geeignete KTM-PowerPacks für den Recyclingprozess eignen.

Nicht erst seit der Präsentation des neuen Elektromotorrads KTM FREERIDE E-XC im Oktober ist bekannt, dass KTM sich im Bereich innovativer Technologien engagiert und in Zukunft verstärkt auf Entwicklungen im E-Mobility-Sektor setzen wird. Bis 2025 soll die Modellpalette vor allem im Bereich Commuting ausgebaut werden – der Fokus liegt auf Modellen mit 250 Watt bis 11 kW.

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