KTM-Entwicklungszentrum in Rosenheim eröffnet

Das KTM Developement Center in Rosenheim.
  • Das KTM Developement Center in Rosenheim.
  • Foto: KTM
  • hochgeladen von Barbara Ebner

ROSENHEIM, MATTIGHOFEN. Die KTM AG hat ein neues Entwicklungszentrum in Rosenheim (Deutschland) eröffnet. Der Standort profitiert von der Nähe zur lokalen Hochschule und dem daraus resultierenden Pool an Fachkräften.

Am 5. Juli 2017 fand die offizielle Eröffnungsfeier statt. Der Fokus dieses Standorts liegt in der Elektronikentwicklung im Motorradbereich – von der Idee zur Vorentwicklung, Aufbau von Prototypen, neuen Prozesseinführungen, bis hin zu innovativen Konzepten. Systeme zur digitalen Vernetzung von Fahrer und Motorrad und in weiterer Folge untereinander vernetzter Fahrzeuge zur nachhaltigen Unfallreduktion („Connected Motorcycle“) werden dort entwickelt.

„Als Premiumhersteller im Motorradbereich legen wir einen besonderen Schwerpunkt auf den Bereich Forschung und Entwicklung. Durch neue Produkte und die konsequente Umsetzung technischer Innovationen können wir den hohen Erwartungen unserer Kunden gerecht werden und nachhaltig neue Märkte erschließen“, so Philipp Habsburg, Leiter der KTM-Forschungs- und Entwicklungsabteilung. „Im Jahr 2016 hat die KTM AG rund 110 Millionen Euro in die Modellentwicklung sowie in die Infrastruktur der Standorte Mattighofen und Munderfing investiert und damit den österreichischen Standort weiter gestärkt und ausgebaut. Mit der Eröffnung des KTM-Entwicklungszentrums in Rosenheim setzen wir dies in Deutschland fort.“

Das neue KTM-Entwicklungszentrum erstreckt sich auf einer Fläche von 438 Quadratmetern und bietet Platz für bis zu 30 Mitarbeiter. Es ist Teil der KTM-Forschungs- und Entwicklungsabteilung in Mattighofen und berichtet auch an diese. „Die Idee, einen neuen Standort zu eröffnen, kam uns vor zirka zwei Jahren“, so Standortleiter Klaus Krumpholz. „Jetzt sind wir bereits mit sieben Mitarbeitern eingezogen und ich freue mich auf die spannende Aufgabe, den Standort Rosenheim aufzubauen.“

Durchschnittlich 487 Mitarbeiter sind in der Forschungs- und Entwicklungsabteilung in Mattighofen beschäftigt und die Zahl wächst stetig. Bei den Mitarbeitern des Standorts Rosenheim handelt es sich um ein komplett neues Team, das zusätzlich rekrutiert wurde. Ein wichtiges Auswahlkriterium für Rosenheim war unter anderem das Bestehen einer lokalen Hochschule und die dadurch entstandene Verfügbarkeit kompetenter Entwicklungsingenieure in der Region.

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