Treibende Kraft der Mobilitätswende
KTM investiert 30 Millionen Euro in Standorte Mattighofen und Schalchen

Markus Achleitner gratuliert Johanna Urkauf während der Pressekonferenz in der neu errichteten Halle.
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  • Markus Achleitner gratuliert Johanna Urkauf während der Pressekonferenz in der neu errichteten Halle.
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Innerhalb des nächsten Jahres werden vier neue Bauten und 300 neue Arbeitsplätze an den Standorten Mattighofen und Schalchen entstehen. 

MATTIGHOFEN, SCHALCHEN. Eine treibende Kraft und Befürworter der Mobilitätswende, das ist die KTM. Das Unternehmen investiert dafür nun 30 Millionen Euro an den KTM-Standorten in Mattighofen und Schalchen. Insgesamt 300 neue Arbeitsplätze werden in den kommenden zwölf Monaten geschaffen und knappe 50 % des Umsatzes wird über Produkte generiert werden, die es zuvor nie gab.

„Die Corona-Krise hat auch zu einem Boom bei Fahrrädern und E-Bikes geführt. KTM Fahrrad hat darauf mit einem Investitionspaket in Höhe von insgesamt mehr als 30 Mio. Euro reagiert, von dem nicht nur das Innviertel, sondern der gesamte Standort OÖ profitiert. Zugleich werden damit wichtige Impulse für die Mobilitätswende gegeben.“
Wirtschafts- und Energie-Landesrat Markus Achleitner

300 neue Mitarbeiter im kommenden Jahr

Bereits während der Corona-Krise habe KTM seinen Mitarbeiterstand von 420 auf 500 erhöht, allein in den nächsten beiden Monaten sollen aber weitere 100 Mitarbeiter eingestellt werden. Innerhalb der nächsten zwölf Monate werden es insgesamt 300 neue Beschäftigte sein. „Ziel von KTM Fahrrad ist, dass bereits im September sukzessive eine zweite Schicht aufgebaut wird, beginnend von der Lackiererei über die Montage bis hin zu allen Bereichen der Produktion und Logistik“, so Landesrat Achleitner.

Vier neue Bauvorhaben

Noch im Jahr 2021 werden vier neue Bauprojekte angegangen auf die mehr als 20 Mio. Euro entfallen. Photovoltaik und die Nutzung von Erdwärme spielen künftig eine große Rolle. Eine neue Halle wird für Produktionsmaterial errrichtet werden, außerdem wird eine hochmoderne Lackieranlage mit Bio-Lacken und Lackier-Robotern gebaut. In Schalchen sollen außerdem zwei weitere Hallen für die Logistik entstehen.

Neue Ausbildung: ein Erfolg

Auch im Bereich Berufsausbildung sind Erfolge zu verzeichnen: "Die neue Lehre zum Fahrradmechatroniker kommt dem Bedarf nach gut ausgebildeten Fachkräften nach“, sagt KTM Fahrrad-Geschäftsführerin Johanna Urkauf. Nebenbei wird mit der Teilnahme an der Tour de France wird ein neues Kapitel in der Firmengeschichte aufgeschlagen. Innovativ ist außerdem die E-Bike Academy, die gemeinsam mit dem Partner Easy Drivers ins Leben gerufen wurde und ein Online-Sicherheitstraining für E-Bike-Fahrer anbietet.

„Als größter Fahrradhersteller Österreichs fühlt sich KTM Fahrrad auch verantwortlich für sicheres Radfahren.“
Stefan Limbrunner, Geschäftsführer KTM Fahrrad GmbH.

Megatrend Radfahren

„Wir wollen den Megatrend Radfahren jedoch auch nutzen, um möglichst viele Gäste für einen Urlaub in Oberösterreich zu gewinnen. Ein Viertel der Sommerurlauber in OÖ fahren während ihres Aufenthaltes mit dem Fahrrad oder dem Mountainbike. Acht Prozent der Sommerurlauber in Oberösterreich bezeichnen ihren Urlaub explizit als ‚Radfahr- bzw. Mountainbike-Urlaub‘“, erklärte Landesrat Achleitner. Passend dazu sollen auch neue Radfahrangebote im Innviertel entstehen.

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