Lebensqualität „Arbeitsraum Braunau“

In den Zentralraum pendeln oder einen Job in der Region suchen? Kosten- und Zeitaufwand gilt es hier abzuwägen, weiß WKO-Leiter Klaus Berer.
  • In den Zentralraum pendeln oder einen Job in der Region suchen? Kosten- und Zeitaufwand gilt es hier abzuwägen, weiß WKO-Leiter Klaus Berer.
  • Foto: aleksask/panthermedia.net
  • hochgeladen von Christina Burgstaller

BEZIRK (fech). Vor allem nach einer Ausbildung an einer höheren Schule oder nach Abschluss eines Studiums sind junge Arbeitssuchende oft der Meinung, in Großstädten oder im Zentralraum passende Jobs zu finden. Denn große Konzerne, international tätige Unternehmen oder Spezialbetriebe suchen ständig nach top-ausgebildeten Mitarbeitern. Doch Kosten und Zeitaufwand gilt es hier genau abzuwägen, wie WKO-Leiter Klaus Berer weiß. Bei einem Arbeitsweg von 50 Kilometern beträgt der Fahrtenaufwand im Jahr rund 24.000 Kilometer. In Zeit umgerechnet fährt der Arbeitnehmer zirka 43 Tage in die Arbeit, zudem entstehen Kosten von rund 8.400 Euro. Zum Vergleich ein Rechenbeispiel mit einem Arbeitsweg von 15 Kilometern: Der Fahrtenaufwand pro Jahr liegt bei 7.200 Kilometern, was 14 Arbeitstagen und einem Kostenaufwand von rund 2.520 Euro entspricht.

Jobs im Bezirk: Oft liegt das Gute so nah

Knapp 6000 Euro und 30 Arbeitstage würde in diesem Rechenbeispiel ein Pendler "verfahren". Dabei liegt auch am Arbeitsmarkt das Gute oft so nah, wie Berer zu berichten weiß: "In unserem Bezirk und in der näheren Umgebung gibt es ein großes Angebot und breites Spektrum an interessanten, innovativen Unternehmen. Darauf sollten Arbeitssuchende wieder vermehrt ein Auge werfen." Wer mit speziellen Ausbildungen oder Jobwünschen in der Region Fuß fassen möchte, erhält von der Wirtschaftskammer gerne Tipps und Infos. "Es gibt viele Unternehmen, die nicht unmittelbar mit dem Konsument in Kontakt kommen und deshalb vielleicht etwas unscheinbarer sind, wie zum Beispiel große Zulieferfirmen mit erstklassiger Produktentwicklung und bestem Know-how. Sie stärken unsere Region enorm", betont Berer. Darum sollten Jobsuchende auch die Arbeitswelt im Bezirk genau "durchleuchten" – und sich über das mehr an Freizeit freuen, den ein Job in der Region mit sich bringt.


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