Niedriger Aluminiumpreis macht AMAG zu Schaffen

Gerald Mayer, Vorstandsvorsitzender der AMAG
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RANSHOFEN. Die AMAG Austria Metall AG, Aluminiumhersteller mit Sitz in Ranshofen, verzeichnet eine steigende Nachfrage nach Primäraluminium und Alu-Walzprodukten. Der Halbjahresfinanzbericht zeige aber auch, dass das Unternehmen unter den niedrigen Aluminiumpreisen leidet.

Die AMAG steigerte im ersten Halbjahr den Absatz um gut 10 Prozent auf 226.000 Tonnen. Der Umsatz stieg jedoch lediglich um 2,8 Prozent auf 554,6 Millionen Euro. Der Gewinn nach Steuern fiel um 42,7% auf 18,9 Millionen Euro. Laut dem Bericht führte die Mengensteigerung jedoch dazu, dass die Umsatzerlöse trotz des niedrigen Durchschnittspreises für Aluminium zulegten. Zum Mengenwachstum trug vor allem der Hochlauf der neuen Anlagen im Segment Walzen bei.

Angesichts der stark schwankenden Rohstoffpreise gestalte sich eine Ergebnisprognose für das Gesamtjahr schwierig. „Für das Geschäftsjahr 2019 erwartet der Vorstand nach aktueller Einschätzung ein EBITDA in der Bandbreite zwischen 125 und 150 Millionen Euro (2018: 141 Millionen Euro)“, heißt es im Halbjahresfinanzbericht.

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