Mattighofen
Zielorientiertes Lernen in der Berufsschule

Kfz-Techniker-Lehrlinge auf Fehlersuche.
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  • Kfz-Techniker-Lehrlinge auf Fehlersuche.
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In der Berufsschule Mattighofen werden Schüler gefordert und gefördert.

MATTIGHOFEN (ach). Gut ausgebildete Lehrlinge stellen die Fachkräfte von morgen dar. In Berufsschulen wird die betriebliche Praxis ergänzt und vertieft.

Drei von insgesamt derzeit 22 Berufsschulen Oberösterreichs bilden Kraftfahrzeugtechniker aus. Die Berufsschule für Kfz-Technik im Bezirk befindet sich in Mattighofen in Nähe des Bahnhofs. Dort werden Lehrlinge der Kraftfahrzeugtechnik für Pkw, Nutzfahrzeuge (Lkw) und Motorrad sowie Berufskraftfahrer unterrichtet. 32 Fachlehrer vermitteln den Burschen und Mädchen – der Anteil ist mit vier Prozent leicht steigend - profundes Wissen. Seit Juni 2019 gibt es den Lehrberuf des Fahrrad-Mechatronikers, welcher Fahrräder, E-Bikes und E-Roller umfasst. Einige Anmeldungen liegen der Berufsschule bereits vor, man hofft auf weitere Lehrverträge und einen baldigen Start.

Unterricht
Auf einem hohen Ausbildungsniveau zu unterrichten, ist Direktor und Internatsleiter Bernhard Leitgeb wichtig: „Wir nehmen uns Zeit, um fachliche Tätigkeiten in aller Ruhe näher zu bringen. Ein Schüler der 3. Schulstufe etwa lernt in der Werkstätte alles rund um die Dieseleinspritzpumpe. Ausbauen, zerlegen, reinigen, zusammenbauen, Einstellarbeiten durchführen, um die Pumpe danach wieder einzubauen.“ Dies gebe den Lehrlingen die nötige Sicherheit und verdichte Wissen. „Die Schüler und Schülerinnen erhalten bei uns eine innovative und technisch fundierte Ausbildung“, sagt Direktor-Stellvertreter Franz Wenger. Ausschlaggebend für den Erfolg der Schule sei auch die Wertebildung, welche menschliche Werte, Allgemeinbildung und sprachliche Bildung beinhalte. Die Eigenständigkeit der Schüler werde gefördert, indem man mehr Wert auf persönliche Kompetenz als auf reine Theorie lege.

Spezialmodul Systemelektronik
Mit dem Spezialmodul Systemelektronik haben Kfz-Lehrlinge eine Doppellehre absolviert. Ein Großteil dieser Schüler nimmt zudem das Angebot der Hochvolt-Zusatzausbildung für alternative Antriebe in Anspruch. E-Autos für praktische Übungszwecke stehen bereit.

Verlängerte Lehrzeit
„Schüler werden individuell gefördert. Jugendliche mit Lernschwächen dürfen bei verlängerter Lehrzeit bis zu zwei Jahre länger brauchen“, erklärt Leitgeb.

Die Berufsschule wird als Internat geführt, die Betreuung erfolgt durch die Fachlehrer der Schule. Rund 90 Prozent der jährlich bis zu 1.000 Schüler und Schülerinnen nehmen das kostenlose Angebot – seit 1. 1. 2018 werden die Kosten zur Gänze vom Insolvenz-Entgeltsicherungsfonds übernommen – gerne in Anspruch. Vor oder nach der abendlichen Lernstunde können die Jugendlichen ihre Freizeit im hauseigenen Fitnessstudio, am Billardtisch oder im „Rennstall“ mit Fahrsimulatoren verbringen, sofern sie nicht gerade den Staplerschein machen.

Autor:

Elke Grumbach aus Braunau

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