04.04.2017, 11:03 Uhr

Heimatkundliches aus dem Innviertel

Der Innviertler Kulturkreis präsentiert den 32. Band der Schriftenreihe „Das Bundwerk“.

BRAUNAU. Die aktuelle Bundwerk-Ausgabe hält für die Leser eine Vielfalt an historischen, kultur – und kunstgeschichtlichen Themen sowie auch einige Biografien zu bedeutenden heimischen Künstlern bereit. Der Redaktionsleiter, Karl Martin Maier, stellt bei der Präsentation die 21 Beiträge, verfasst von 18 Autoren und vier Autorinnen, am 20. April, um 19 Uhr in der Fachschule Mauerkirchen vor.

Das Titelbild der neuen Ausgabe zeigt den mustergültig renovierten „Alten Pfarrhof in Roßbach.“ Dieser wurde 2016 vom Innviertler Kulturkreis (IKK) mit der Plakette „Bleibende Werte für das Innviertel“ ausgezeichnet. Natürlich wird im „Bundwerk“ über die Geschichte über diesen ehemaligen Pfarrhof berichtet.

Die Beiträge „Lochen, das schönste Amt der Herrschaft Mattsee“ und „Das Hotel Fink in Braunau, Bau – und Familiengeschichte eines Braugasthofes“ erfahren im zweiten Teil einen Abschluss. Weitere spannende Themen erwarten den Leser u. a. zum diesjährigen Jubiläum „Reformation 1517-2017.“ Pfarrer Jan Lange bringt seine Gedanken zu „Von der Spaltung zum Miteinander – ein Blick auf die 95 Thesen Martin Luthers 500 Jahre danach.“ Einige Autoren erinnern an das Leben und Wirken von Franz Lukas, Anton Filzmoser, Friedrich Redinger, an den Briefwechsel anlässlich der todbringenden Erkrankung des Malers Louis Hofbauer im Jahr 1932. Alle diese Künstler gehörten der Innviertler Künstlergilde (IKG) an.

Weitere Aufsätze sind: „ Die Grundsteinlegung für das Bürgerspital Braunau vor 600 Jahren“, „Geschichte(n) aus Braunau und dem oberen Innviertel“, „Die Burghauser Pechlersippe Fundini im Öttinger – und Weilhartforst“, „Wie früher Kalk gebrannt wurde“, „Die Augenbründlkapelle in Mining“, um nur noch einige zu nennen. Ein Nachruf gilt dem Gedenken des Gründers, Obmannes und Präsidenten des IKK, Herrn Konsulent Veterinärrat Ernst Kubesch.

Jeder, der auf alle Themen und Inhalte der diesjährigen Schrift „Das Bundwerk“ neugierig geworden ist, ist herzlich eingeladen, zur Präsentation zu kommen.
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