06.02.2018, 15:53 Uhr

Oscar hält Moosdorf in Atem: Geld und Tochter gestohlen

Pierre Barnier (Sigi Schreiner, links) und Albert Leroi (Michael Webersberger) streiten um Koffer und Tochter. (Foto: Sandy Reindl/Theaterverein Moosdorf)

Ab 17. Februar spielt der Theaterverein Moosdorf das Stück „Oscar“.

MOOSDORF. Mit Unverständnis und Entsetzen reagiert die Moosdorfer Bevölkerung auf die Unverfrorenheit des Buchhalters Albert Leroi, der seinem Chef nicht nur ein Vermögen gestohlen hat, sondern überdies auch noch dessen Tochter ehelichen will.

Ob sich Verbrechen tatsächlich auszahlt, wohin die Liebe wirklich fällt und ob am Ende vielleicht alles nur ein Missverständnis gewesen ist, das wird sich ab 17. Februar auf der Theaterbühne beim Wirt z’Furkern herausstellen.

Vor exakt 60 Jahren feierte die Komödie „Oscar“ am Pariser Athenaeum Theater ihre Premiere mit Jean-Paul Belmondo. So richtig berühmt wurde das Verwirrspiel um Koffer und Tochter aber durch die Verfilmung mit Louis de Funès. Jetzt endlich hat das Stück mit der Aufführung im Theater in Moosdorf auch im Innviertel den Durchbruch geschafft.

Mit Sigi Schreiner und Sandra Reindl in der Rolle des cholerisch-resoluten Fabrikanten-Ehepaars Barnier, Marlene Dicker als deren Tochter Colette und Michael Webersberger als diebischen Möchtegern-Bräutigam Albert Leroi sind turbulente Bühnenszenen garantiert.
In weiteren Rollen sind Victoria Scheibl und Gerlinde Zechner als Stubenmädchen zu sehen, ebenso Theresa Langgartner als zusätzliche Tochter und Wolfgang Loiperdinger als weiterer Bräutigam. Der mysteriöse Oscar selbst wird von Markus Gruber gespielt. Regie führt Dieter Bommer.

Dramatik zur Morgenstund‘

Viel schlimmer kann ein Tag nicht beginnen: Als der Seifenfabrikant Pierre Barnier geweckt wird, sieht er sich mit einer unverschämten Gehaltserhöhung seines Buchhalters konfrontiert. Als ob das nicht genug wäre, gesteht ihm dieser auch gleich noch, dass er einige Millionen Francs in die eigene Tasche abgezweigt hat und er außerdem der Liebhaber seiner Tochter ist. Als die eilig herbeigerufene Colette dann auch noch ihre Schwangerschaft gesteht, bricht für Barnier eine Welt zusammen. Aber vielleicht ist ja doch alles nur ein Missverständnis?

Spieltermine:
Samstag, 17. Februar, 20 Uhr – Premiere
Freitag, 23. Februar, 20 Uhr
Samstag, 24. Februar, 20 Uhr
Sonntag, 25. Februar, 19 Uhr
Mittwoch, 28. Februar, 20 Uhr
Freitag, 2. März, 20 Uhr
Samstag, 3. März, 20 Uhr
Sonntag, 4. März, 14 Uhr
Sonntag, 4. März, 19 Uhr
Mittwoch, 7. März, 20 Uhr

Kartenreservierungen:
täglich von 18 bis 20.30 Uhr unter der Telefonnummer 0680/112 7294
Eintritt: Erwachsene 9 Euro, Kinder bis 14 Jahre 6 Euro
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