31.01.2012, 13:34 Uhr

Das ewige Kreuz mit dem Kreuz

Wird die Wirbelsäule einseitig belastet, streikt sie. (Foto: Picture-Factory/fotolia)

Rückenschmerzen kennt jeder von uns. Um ihnen vorzubeugen, sollte man Bewegungsübungen in den Alltag einbauen und auf einen gesunden Lebensstil achten.

BEZIRK (ebba). „100 Prozent der Bevölkerung haben etwa ein- bis zweimal in ihrem Leben ein behandlungsbedürftiges Problem im Rücken“, weiß Walter Lindlbauer, Leiter der Abteilung Physiotherapie am Krankenhaus Braunau. Häufige Ursachen sind Bewegungsmangel, einseitige Belastungen, vorwiegend sitzende Tätigkeiten sowie eine starke Überbeanspruchung der Wirbelsäule. Zu Rückenschmerzen kann es kommen, wenn die Muskulatur nicht in der Lage ist, zu leisten, was man ihr abverlangt. Die Folge: Verspannungen in der Muskulatur und ein Übersäuern der Muskeln. Die Bandscheibe benötigt eine abwechselnde Be- und Entlastung, ansonsten wird sie spröde. Funktioniert dies nicht, droht im schlimmsten Falle ein Bandscheibenvorfall.
Von Rückenschmerzen geplagte Menschen sind vor allem jene, die ihren Beruf überwiegend im Sitzen ausüben, wie Büroangestellte. Hier sorgt die Unterforderung des Bewegungsapparates für Probleme. Aber auch Schwerstarbeiter, welche ihrem Körper täglich große Anstrengungen abverlagen, sind besonders betroffen.
„Um Problemen im Rücken vorzubeugen, sollte man einen Ausgleich zum Beruf schaffen und Übungen in den Berufsalltag einbauen“, rät Lindlbauer. „Übergewicht, Rauchen und eine unausgewogene Ernährung sind auch nicht gerade förderlich. Man sollte allgemein auf einen gesunden Lebensstil achten.“
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