20.11.2017, 14:42 Uhr

Habiba: Das internationale Frauencafé in Braunau

BRAUNAU. Seit April wurden vom Integrationsforum der Stadtgemeinde Braunau geeignete Räume für das geplante internationale Frauencafé, welches die Begegnung zugewanderter mit österreichischen Frauen ermöglichen sollte, gesucht.

Bereits seit zirka zwei Jahren trafen sich Margit Stangl und Waltraud Krenn mit einigen Frauen, die zum Beispiel aus Syrien, Afghanistan, Somalia, Aserbeidschan und Tadschikistan  stammen, zum gemeinsamen Reden, Kochen u.v.m. in einer leerstehenden Wohnung in der Fleschenfeldstraße. Wegen Vergabe an eine Familie fiel diese jedoch mit Sommer aus.

Als Treffpunkt für die Verbindung beider Initiativen schlug Pfarrassistentin Dagmar Ruhm, Teilnehmerin der Sitzungen des Integrationsforums, das Pfarrzentrum St. Franziskus als Möglichkeit vor. Dieses Angebot wurde gerne angenommen.

Bei den Gottesdiensten zum „Sonntag der Völker“ Ende September stellten sich die Frauen vor. Am Mittwoch derselben Woche starteten die Treffen. Ein geeigneter Name – „Habiba“ (arabisch „Freundin“) – war rasch gefunden.

Zur offiziellen Eröffnung am Mittwoch, 15. November, kamen rund 25 ausländische Frauen mit sieben Kindern sowie mehrere Vertreterinnen verschiedener Braunauer Organisationen, die in den Bereichen Flüchtlings- oder Frauenarbeit tätig sind.

Nach der Begrüßung durch Gastgeberin Dagmar Ruhm, Frauencafé-Verantwortliche Frau Stangl und Stadträtin Doris Haubentrath gab es unter Anleitung von Waltraud Menghin (Treffpunkt mensch&arbeit) Spiele zum gegenseitigen Kennenlernen, Kaffee und Kuchen und gegen Mittag Rindsgulasch, von dem eine kleine Menge zuvor von Flüchtlingsfrauen probeweise und zu Lernzwecken gekocht worden war.

„Habiba“, das internationale Frauencafé, hat jeden Mittwoch von 9.30 bis 11 Uhr geöffnet. Einmal im Monat wird es besondere inhaltliche Programmgestaltung geben. Am 6. Dezember steht das Frauencafé unter dem Thema „adventliches Brauchtum in Österreich“ mit einem Nikolausbesuch.

Fotos: Alois Stockhammer
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