12.09.2017, 09:42 Uhr

28-Jähriger aß in Panik Cannabiskraut auf

(Foto: panthermedia.net/dalaprod)
BRAUNAU. Eine Polizeistreife versuchte am 11. September gegen 13.45 Uhr eine Ladung an eine in Braunau wohnende Partei zuzustellen. Auf der Suche nach dem Postkasten nahmen die Beamten aus dem offen stehenden Fenster der Nachbarwohnung Cannabisgeruch wahr.

Also klopften die Beamten an der Wohnungstür. Laut Polizeibericht öffnete ihnen ein sichtlich nervöser 28-Jähriger. Auf den Cannabisgeruch angesprochen, gab er an, er habe soeben einen Joint geraucht.

Daraufhin stürmte er in sein Schlafzimmer und schloss sich darin ein, wobei zu hören war, wie er hektisch mit Gegenständen hantierte. Weiters konnte durchs Fenster beobachtet werden, dass er Cannabispflanzen in den Garten warf und einen Teil des Cannabiskrauts sogar aß. Anschließend floh er vom Schlafzimmer ins Badezimmer und betätigte die WC-Spülung.

Bei der anschließend durchgeführten Hausdurchsuchung konnten, mit Unterstützung der Suchtmittelgruppe und einer weiteren Streife, im Schlafzimmer des Beschuldigten 15 Hanfpflanzen, zirka 120 Gramm Cannabiskraut und diverses Aufzuchtequipment sichergestellt werden. Des Weiteren stellten die Polizisten einen als Taschenlampe getarnten Elektroschocker sicher. Der 28-Jährige wurde nach dem Suchtmittelgesetz und dem Waffengesetz bei der Staatsanwaltschaft Ried angezeigt. Ein vorläufiges Waffenverbot wurde ausgesprochen.
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