02.10.2017, 14:53 Uhr

Ausrücken während der Arbeitszeit

(Foto: BRS/Auer)

Lehrlingsredakteurin Tamara Hargassner spricht über die Vereinbarkeit von Ehrenamt und Arbeit.

WENG. Das Hobby „Feuerwehr“ verbindet Menschen im ganzen Land zu einer großen Mannschaft. In jedem Ort existiert mindestens eine freiwillige Feuerwehr. Sobald sich die Gelegenheit bietet, einen Brand zu bekämpfen oder Sturmschäden zu beseitigen, stehen die Männer und mittlerweile auch Frauen bereit. Doch wie sieht das Ganze während der Arbeitszeit aus? Lehrlingsredakteurin Tamara Hargassner erzählt von ihren Erfahrungen: "Seit zwei Jahren bin ich bei Hargassner beschäftigt. In dieser Zeit hatte ich bislang drei Einsätze, bei denen ich entweder später oder gar nicht in der Arbeit erscheinen konnte. Damals gab es keinerlei Schwierigkeiten, ich musste nur meinem jeweiligen Abteilungsleiter Bescheid geben beziehungsweise zu Arbeitsbeginn anrufen und mich entschuldigen. Auch bei der Genehmigung meines Urlaubes für länger andauernde Lehrgänge gab es noch nie Probleme."

Viele Ehrenamtliche

Dabei ist Tamara in der Firma Hargassner bei Weitem nicht das einzige Mitglied einer freiwilligen Feuerwehr. Bei diversen Einsätzen und Übungen trifft sie immer wieder auf Arbeitskollegen. "Sogar in der Chefetage findet man bei uns einen Kameraden, unseren Juniorchef Anton Hargassner, welcher selbst aktives Mitglied bei der FF Weng ist", erzählt Tamara. Sie ist bei der FF Treubach tätig und kann sich noch gut an ihre erste Alarmierung während der Arbeitszeit erinnern: "Der Einsatzgrund war eine Überflutung bei uns im Ort kurz vor 14 Uhr. Damals gab ich meinem Vorgesetzten Ernst Baier Bescheid, welcher selbst Kommandant der FF Thannstraß ist. Er ließ mich sofort und ohne viel Diskussion ausrücken." Tamara betont, dass man durchaus behaupten könne, dass das Zusammenspiel zwischen Arbeit und Feuerwehr in der Firma Hargassner in jeglicher Hinsicht gut funktioniere.
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