02.02.2012, 00:00 Uhr

Friedensmesse für den Friedensbezirk

An dieser Orgel komponierte Joseph Werndl die Friedensmesse.

Am 17. Mai wird im Beisein von Landeshauptmann Josef Pühringer die „Braunauer Friedensmesse“ in der Stadtpfarrkirche Braunau uraufgeführt.

BRAUNAU (ebba). Der ehemalige Passauer Domkapellmeister Joseph Werndl aus Pischelsdorf hat als musikalischen Beitrag für den Friedensbezirk Braunau die „Braunauer Friedensmesse“ komponiert. „Professor Werndl kenne ich seit meiner Rieder Schulzeit. Schon damals haben wir ihn als Lehrer sehr geschätzt. Mit seiner Komposition macht er dem Friedensbezirk ein großes Geschenk. Ich freue mich, wenn bei der Uraufführung die Braunauer Stadtpfarrkirche bis auf den letzten Stuhl gefüllt ist“, sagt Bezirkshauptmann Georg Wojak. „Mit der Braunauer Friedensmesse, die hoffentlich sehr oft in unseren Pfarren aufgeführt wird, haben wir ein weiteres Symbol für unsere Haltung des wertschätzenden und respektvollen Miteinanders und können damit der Welt zeigen, dass im Bezirk Braunau eine sehr positive Gesinnung herrscht.“ Bei der Friedensmesse handelt es sich um eine lateinische Messe mit Friedensgedanken. „Das Ordinarium besteht aus Kyrie, Gloria, Credo, Sanctus, Benedictus und Agnus Dei. Dazwischen werden auch deutsche Texte über den Frieden vorkommen“, beschreibt Joseph Werndl seine Komposition, welche rund 30 Minuten lang ist. Der Schwierigkeitsgrad der „Braunauer Friedensmesse“ ist laut Werndl relativ hoch. Sie ist ein Zusammenspiel aus Orgel, vier Bläsern und einem vier- bis sechsstimmigen Chor, welcher sich bei der Uraufführung aus den Kirchenchören Feldkirchen, Pischelsdorf und Schwand zusammensetzt. Ob er bei der erstmaligen Präsentation als Dirigent oder Organist in Erscheinung trete, stehe zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest.
Der frühere Domkapellmeister und heutige Pensionist hat bereits zahlreiche Messen und Orchesterstücke komponiert. Derzeit ist er als Organist in Salzburg tätig und betreut zwei Chöre.
Braunaus Stadtpfarrer Dechant Stefan Hofer: „Es ist schön, dass die Messe in der Hauptstadt des Friedensbezirkes uraufgeführt wird. Wenn wir Menschen den Frieden im Herzen tragen, dann geht es uns allen gut.“
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