20.09.2014, 14:02 Uhr

Kinder, die die Welt erlesen

Helga Lettner (li.) will zusammen mit ihren Kolleginnen den Stellenwert des Lesens heben. Bürgermeister Erich Rippl (mi.) unterstützt das Projekt. (Foto: privat)
LENGAU. Studien bestätigen, dass die Lesekompetenz der Jugendlichen abnimmt. Dieser Entwicklung will man in der Gemeinde Lengau vorbeugen. Die WELT erLESEN heißt ein Pilotprojekt an der Volksschule Friedburg. Zusammen mit Kindern und Eltern soll wieder mehr Lust aufs Lesen gemacht werden. "Jeder Euro, der in die frühkindliche Förderung investiert wird, ist gut investiert", freut sich Bürgermeister Erich Rippl. Das Projekt wurde daher auch von allen Parteien einstimmig befürwortet. Projektleiterin Helga Lettner: "Die Volksschule Friedburg will mit diesem Pilotprojekt neue Wege gehen". Der Schwerpunkt liegt auf der Leseförderung. Gleichzeitig soll aber auch das soziale Umfeld der Kinder ermächtigt werden, die Entwicklung der Lesekompetenz der Kinder und Jugendlichen zu fördern. Dazu werden Lesepartner ausgebildet und Eltern haben in einer Eltern-Dialog-Werkstatt die Möglichkeit, neues über den Wert des Lesens zu erfahren. Die Lese-Partner können die Eltern sein, aber auch Freunde, Verwandte und Geschwister. Diese Lese-Partner werden von externen Trainern betreut. Zweimal die Woche sollen sich dann die Lese-Partner zumindest eine halbe Stunde Zeit zum Lesen mit den Kindern nehmen. "Alles ist natürlich auf freiwilliger Basis. Ich würde mir aber wünschen, dass viele Eltern mitmachen. Auch Väter sollen sich dabei engagieren und Vorbildwirkung übernehmen", erzählt Helga Lettner. Das Projekt wird mit den 19 Schulkindern der zweiten Klasse gestartet. Die Eltern werden beim Klassenforum am 9. Oktober noch umfangreich informiert.
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