07.11.2017, 13:29 Uhr

Leichter, als man denkt

Auf einen Strohring werden mit Bindedraht verschiedenste Zweige befestigt.

Ein wenig Draht, Deko, Grünzeug und Kreativität reichen - und schon ist ein Adventkranz selbst gemacht.

MAUERKIRCHEN (höll). "Brombeere, Altrosa und Lindgrün. In diesen Farben erstrahlen in diesem Advent die Trend-Kränze", das weiß Floristin Elisabeth Nemetz. In ihrer "Naturstube" in Mauerkirchen werden bereits fleißig Kränze gebunden. Für die BezirksRundschau-Leser hat sie Tipps zum Selbermachen: "Als Basis dient ein Strohreifen. Darauf werden die Äste und Blätter mit Wickeldraht befestigt. Wichtig: Zu Beginn die Zweige etwas länger lassen, damit man dort das Ende gut verstecken kann."

Die "Naturstube" verwendet heimische Nordmanntannen und Nobilis. Aber auch Wacholderblätter, Thuje, Koniferen eignen sich gut für den Kranz. Büscherl für Büscherl wird nun befestigt: "Das Kranzloch muss am Ende noch erkennbar sein. Sonst wirkt der Kranz unausgewogen."

Die Kerzen befestigt Nemetz mit stabilem Draht: "Ich heize das Metall an. Dann lässt es sich gut in den Kerzenboden stecken." Je Kerze nimmt die Floristin zwei Drähte - für ausreichend Stabilität.

Sind die Kerzen erstmal angebracht, geht es ans dekorieren: "Traditionell finden sich auf den meisten Kränzen Gewürze wie Zimt und Anis. Was sonst noch drauf soll, ist dem eigenen Geschmack überlassen", erklärt Nemetz während sie Kugeln mit Heißkleber befestigt.

Wem der Aufwand zu Selberbinden zu groß ist, wird beim Floristen sicher fündig. Ab 25 Euro kostet hier ein Adventkranz.

Und wie bleibt der Kranz frisch? "Wir verwenden nur ganz frische Zweige. Am besten schneidet man diese nach einem Regentag oder stellt sie vor dem Binden ins Wasser. Dann gilt: Je kühler der Kranz aufbewahrt wird, desto länger hält er. Also unbedingt Nachts rausstellen", rät Nemetz.
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