10.11.2016, 11:06 Uhr

Liebe zur Historie vermitteln

Burghausen als Gastgeber der Regionalkonferenz nichtstaatlicher Museen mit Staatssekretär Bernd Sibler und der Leiterin der Landesstelle Astrid Pellengahr.

BURGHAUSEN. Welche Angebote können Museen für Geflüchtete erarbeiten? Was sind grundsätzlich die künftigen Aufgabenfelder von Museen? Wie sieht modernes Museumsmanagement aus? Fragen wie diese standen im Fokus der achten Regionalkonferenz der Landesstelle nichtstaatlicher Museen am 7. November in Burghausen.

Etwa 80 Museumsleiter, wissenschaftliche Mitarbeiter von Museen, Bürgermeister und Angestellte aus dem Kulturbetrieb der Region haben sich in Burghausen getroffen, um über die Museumsentwicklung im östlichen Oberbayern zu beraten. Burghausen wurde erstmals als Standort für die Regionalkonferenz ausgewählt, da im Juni das Stadtmuseum Burghausen auf der Burg wiedereröffnet wurde.

Und so war die Zahl der Anmeldungen zur Museumsführung vor der eigentlichen Tagung recht hoch. Unter den 50 Interessierten befand sich auch der Staatssekretär im Kultusministerium, Bernd Sibler. Der Staatssekretär kämpfte als Ritter auf einem Turnier, befühlte und erriet verschiedenste mittelalterliche Stoffe und erfuhr Spannendes zur Industriegeschichte Burghausens.


"Ein gelungenes Museum"

„Ein wirklich sehr gelungenes Museum“, so sein Fazit bei der anschließenden Eröffnung der achten Regionalkonferenz in der Dürnitz auf der Burg. Erster Bürgermeister Hans Steindl hieß alle Anwesenden willkommen und betonte, dass der Schwerpunkt des Burghauser Stadtmuseums in der Pädagogik und Wissensvermittlung liege. Astrid Pellengahr, Leiterin der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern, stellte in einem kurzen Überblick die Aufgaben der Landesstelle und den damit verbundenen kostenlosen Service für die Museen vor.


Abschließend: Austausch

Im Anschluss an die Einführungsreden konnten die Konferenzteilnehmer zu folgenden Themen diskutieren: Verbesserung der Qualität in Museen, regionale Museumsarbeit und Heimatpflege, Fortbildungen sowie der lokale Beitrag von Eva Gilch, Leiterin des Burghauser Stadtmuseums und Birgit Reineke-Reiprich, Leiterin des Kulturbüros Burghausen zum Themenkomplex Netzwerkarbeit mit Multiplikatoren. Insgesamt sind die Regionalkonferenz in Burghausen und das neue Stadtmuseum auf der Burg sehr gut angekommen, so das Feedback der Teilnehmer. Auch Eva Gilch, Leiterin des Stadtmuseums Burghausen, findet: „Die Teilnehmerzahl lag im oberen Bereich und das Interesse für die Führung im neuen Museum war überraschend hoch. Das hat uns sehr gefreut.“

Fotos: Königseder / Stadt Burghausen
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