18.09.2014, 12:56 Uhr

Auf den Spuren der österreichischen Seefahrt

Christian Haidinger vom Yachtclub Braunau-Simbach am Navigationstisch. (Foto: privat)
BRAUNAU. "Leinen los", heißt es nach einer umfangreichen Vorbereitung wieder für einige Mitglieder vom Yachtclub Braunau-Simbach (YCBS). Am 20. September geht es für 14 Tage wieder aufs "Mare Vostrum". Mare Vostrum bedeutet "Euer Meer". Kapitän Christian Haidinger und seine Mitsegler folgen seit dem heurigen Frühjahr den Spuren der österreischischen Seefahrt. "Von 1915 bis 1918 wurden in Braunau die Kadetten der k.u.k. Kriegsmarine ausgebildet. Das ist eigentlich der Grund, warum wir uns auf die geschichtliche Reise begeben", erzählt Christian Haidinger. Zu Beginn ging es von Hamburg aus nach Helgoland. Im Juni begleitete dann ein ORF-Team die Skipper zur Untergangsstelle des Luxusdampfers "Baron Gautsch". Aktuell wird Pula und nochmals die Untergangsstelle der "Baron Gautsch" besucht. Danach begeben sich die Segler auf die Spuren von Admiral Tegetthoff nach Lissa (Vis). Es wird die Fahrt der österreichischen Flotte vom 19. bis 20. Juli 1866 von Fasana nach Lissa nachgesegelt, um dann die historischen Stätten auf Vis zu besuchen. 670 Seeleute kamen bei der letzten großen Seeschlacht zwischen Österreichern und Italienern ums Leben. Der zweite Teil des Törns gehört der Erinnerung an die großartigen Expeditionen der österreichischen Marine mit dem Schiff Pola. Die wenig von Seglern befahrenen Gebiete in den Nebenmeeren bei Zadar und der Velebitski Kanal soll bereist werden. Besonders der Velebitski Kanal ist wegen seiner Boragefährdung berüchtigt. Exakte Navigation und gehörige Aufmerksamkeit auf den Wetterbericht wird dabei wesentlich sein. Auch diese Fahrt ist wieder tagesaktuell auf www.ycbs.at zu verfolgen. Für Ende Jänner 2015 ist die nächste Etappe geplant. 2018 soll das Projekt abgeschlossen sein.

Hier ist der ORF-Bericht zu sehen:
https://www.youtube.com/watch?v=-AybqLQysnY
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