09.10.2017, 11:06 Uhr

Herbstserie beim Hofinger

(Foto: TEAM myrtill)

Ein letztes Mal im heurigen Jahr hieß man die Dressur- und Springreiter zum Herbst-Finale willkommen.

RANSHOFEN. Von 29. September bis 8. Oktober hieß der RC Hofinger ein letztes Mal im heurigen Jahr alle motivierten Dressur- und Springreiter zu ihrem Herbst Finale willkommen. Am Programm stand ein CSN-C/CSNP-C/CDN-C – danach ein bis zur schweren Klasse ausgeschriebenes CSN-B*/CDN-B*. Alles in allem waren 731 Pferde und 463 Reiter zu Gast, die bei knapp hundert Prüfungen insgesamt 1883 Starts absolvierten.

Hauptbewerbe fanden traditionell am Sonntagnachmittag und diese waren mit Vanessa Theresa Oppowa und Katharina Werndl fest in deutscher Hand. Erstere sattelte „Jackson M“ und holte nach einer phantastischen Runde 71,228 Prozent im Prix St. Georg. Hinter sich gelassen hatte sie ihre Landsleute Jenny Renschler mit „Flerino“ (68,728 Prozent) und Dennis Meschke auf „Rihanna 26“ (68,070 Prozent).

Parallel dazu duellierten sich fünf Springreiter im Stechen um den Triumph im Großen Preis. Alle Fünf schafften eine weiteren fehlerfreien Auftritt und somit war die Zeit entscheidend und da hatte die smarte Amazona Katharina Werndl eindeutig die Nase vorne. Gemeinsam mit ihrem  Sportpartner „Pezi Baer“ stellte sie 33,16 Sekunden auf und verdrängte Franz Steiner jun. mit „Lou Bega 39“ (34,09 Sekunden) und Alexander Müller auf „Eddy 278“ (35,83 Sekunden) auf die hinteren Ränge. Zu den besten Österreichern kürten sich Stefan Eder und Mirjam Mainetti, die mit ihren Pferden „Dr Scarpo“ und „Kartropolis“ in 36,66 und 37,24 Sekunden über den verkürzten Parcours galoppierten.

Ranshofner Heimerfolge

Annika Rutrecht und „Delicious“ holten nach einer Nullrunde im A-Springen den sechsten Platz. Boris Moosbrugger konnte sowohl mit „Cosmonaut 4“ als auch mit „Lord Limbo“ für astreine Vorstellungen sorgen und sicherte sich in den Standardprüfungen über 1,25 und 1,15 Meter Top Ten-Platzierungen.

Jacqueline Forsthofer und „Aschanti 3“ jumpten im Rahmen der A-Prüfungen einmal am dritten und einmal am sechsten Rang. Martin Scharinger und „Gigolo 17“ glänzten ebenfalls im Standard-A und verbuchte eine Platzierung. Mit einem Sieg, einem zweiten und einem neunten Platz durften Ulrike Pelikan und „Soraya 26“ im Rahmen der 1,05 und 1,15 Meter-Springen erfolgreich Bilanz ziehen. Erfolgreich resümierte Lisa Hofinger nach ihrem Wochenende: Mit „Chill“ lieferte sie im A-Springen einen souveränen Nuller ab und wurde Vierte. Mit Spitzenstute „Narnia“ konnte die sympathische Gastgeberin sowohl im LM- als auch im S-Springen mit einer astreinen Darbietung brillieren. Für die gelungenen fehlerfreien Ritte sollte ihr zweimal Platz fünf sicher sein.

Im Viereck trumpften Christine Zoller und „Doni del Rey“ auf: Das eingespielte Duo zeichnete sich im Prix St. Georges, dem Hauptbewerb am zweiten Wochenende, mit Platz sechs aus.Im Sattel von „Knopfi 2“ trug sich Claudia Maierhofer in die Siegerliste ein und brillierte in der Dressurprüfung der Klasse A (Aufgabe A3). Zudem gab es eine weitere Spitzenklassierung am Podium: Sie wurden in der A-Dressur (Aufgabe A9) Dritter.

Im Rahmen der mittelschweren Klasse konnte Katharina Jessica Floth für schöne Vorstellungen sorgen: Gemeinsam mit „Churchill 3“ war ihr in der FEI - Junioren Mannschaftsaufgabe Platz sechs sicher. Mit „Schönheit“ schaffte sie in der LM-Dressur den sensationellen Sprung aufs Siegespodest und ließ mit 6,80 Punkten an dritter Stelle aufhorchen. Marion Geiger war mit „Zamyano“ überaus konstant unterwegs und holte täglich Top-Resultate ab: Platz zwei, drei und vier lautete die starke Ausbeute.
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