15.09.2014, 08:40 Uhr

AMAG schafft 200 neue Arbeitsplätze

Der Vorstand der AMAG freut sich gemeinsam mit dem Projektteam über die erfolgreiche Inbetriebnahme des Warmwalzwerks. (Foto: AMAG)

Warmwalzwerk erfolgreich in Betrieb genommen

RANSHOFEN. Die AMAG in Ranshofen nahm am 9. September das neue Warmwalzwerk erfolgreich in Betrieb. Damit wurde der wesentlichste Meilenstein im Zuge der Großinvestition im Gesamtausmaß von 220 Millionen Euro plangemäß umgesetzt. Die Expansion erhöht die Kapazität des Unternehmens für die Herstellung von Aluminiumplatten sowie warmgewalzten Blechen um 50 Prozent.

Damit einher geht eine Erweiterung des Produktspektrums zu größeren Dimensionen und eine stärkere Ausrichtung auf hochfeste Spezialprodukte. So werden künftig Walzprodukte mit einer maximalen Breite von 2300 Millimetern sowie Platten mit einer maximalen Dicke von 150 Millimetern angeboten. Diese neuen Produkte finden unter anderem Anwendung in den für die AMAG wichtigen Wachstumsbereichen Luftfahrt, Transport und Maschinenbau, insbesondere in Windkraftanlagen.

„Mit der heutigen erfolgreichen Inbetriebnahme des Warmwalzwerkes und der Produktion der ersten Aluminiumplatte haben wir unser wichtigstes Projektziel erreicht. Die AMAG entwickelt sich damit zu einem Spitzenstandort der europäischen Aluminiumindustrie und erschließt mit den neuen Produkten zusätzliche Marktpotenziale“, sagt Helmut Wieser, Vorstandvorsitzender der AMAG Austria Metall AG.

Die weiteren Teilprojekte der Großinvestition am Standort Ranshofen liegen ebenfalls im Plan. So wurde die Plattenfertigung bereits in Betrieb genommen. Der Ausbau der Walzbarrengießerei und die damit verbundene Erweiterung der Recyclingkompetenz werden plangemäß im ersten Quartal 2015 abgeschlossen sein. Damit kann die AMAG den eingeschlagenen Wachstumskurs mit einer auch künftig angestrebten durchschnittlichen Schrotteinsatzquote von 75 bis 80 Prozent auf hohem ökologischen Niveau fortsetzen.

Mit dem neuen Werk werden mittelfristig 200 neue Arbeitsplätze geschaffen.
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