24.10.2016, 10:00 Uhr

EZA-Woche: natürlich fair

Der Kauf von Fairtrade-Produkten sichert Existenzen in Entwicklungsländern.

Entwicklungszusammenarbeit (EZA): Der Kauf von Fairtrade-Produkten sichert Leben in Entwicklungsländern.


BRAUNAU (ach). Die Initiative „EZA-Woche“ des Landes OÖ setzt von 4. bis 13. November ein klares Zeichen für fairen Handel. An insgesamt 50 Verkaufsstellen in ganz Oberösterreich können fair gehandelte Lebensmittel wie Kaffee, Tee, Kakao, Schokolade, Gewürze, Reis, aber auch Handwerksprodukte erworben werden.

Programm

„Die EZA-Woche findet bereits zum fünften Mal statt und steht heuer unter dem Motto „Bittersüße Bohnen“, freut sich Roswitha Lobe vom Weltladen Braunau. Die bio-fairen Produkte des Weltladens sind am 8. November von 8 bis 14 Uhr in der BH Braunau und am Vormittag des 10. November in der landwirtschaftlichen Fachschule Mauerkirchen erhältlich. Zudem organisiert der Weltladen gemeinsam mit der Fairtrade Gemeinde Braunau eine Modenschau im Veranstaltungszentrum (VAZ). Mitarbeiterinnen und Kundinnen des Weltladens präsentieren ab 19 Uhr die aktuelle Fairytale-Kollektion aus Nepal, designed von Ingrid Gumpelmaier-Grandl aus Eferding. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Der Eintritt ist frei.

Bittersüße Bohnen

„100 Prozent Arabica Hochlandkaffee aus kontrolliert biologischem Anbau“. So lauten die Aufschriften auf den Kaffeepackerln. Der Kaffee mit der Bezeichnung „Adelante“ (spanisch: vorwärts) etwa stammt aus reiner Frauenhand. Frauen aus Honduras bauen auf ihrem eigenen Land Kaffee an, ernten und vermarkten die Bohnen dann selbst. „Durch das erwirtschaftete Einkommen werden die Frauen unabhängiger. Das stärkt sie“, fasst Lobe den fairen Fortschritt zusammen. Die Kaffeesträucher im Hochland sichern zudem den Waldbestand.

Zur Sache

97 Prozent der im Weltladen Braunau erhältlichen Produkte kommen aus Afrika, Lateinamerika und Asien. Der faire Handel stellt einen wichtigen Beitrag für die Existenzsicherung der Produzenten in Entwicklungsländern dar.
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