10.04.2017, 20:00 Uhr

Kubator legt Schiene für einen erfolgreichen Start ins Unternehmertum

Das erste Büro im Kubator ist bezogen (von links nach rechts): Kubator-Geschäftsführer Christopher Stelzer, Kurt und Bernhard Adlhart von der Firma Mehrsicherung, und Klaus Vogl.
MATTIGHOFEN (ebba). In einer Halle auf dem Areal der ehemaligen Lederfabrik Vogl in Mattighofen sollen schon bald innovative Gründer und Tüftler aus dem Technologiebereich zusammenarbeiten und sich mit ihren Ideen gegenseitig befruchten. So die Vision von Kubator-Geschäftsführer Christopher Stelzer. Beim „Kubator“ handelt es sich um ein Startup-Center, in dem Jungunternehmer auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit unterstützt werden sollen. Aber auch für bereits gegründete Unternehmern wird hier Platz geboten.

Junge Unternehmer können mit etablierten, regionalen Unternehmen kooperieren, werden bei der Entwicklung ihrer Geschäftsidee unterstützt und bis zur Markteinführung begleitet. Mit dem Support, den der Kubator ihnen bietet, sollen die Startups die besten Voraussetzungen haben, um schnell zu wachsen. Sie erhalten Zugang zu einem umfassenden Netzwerk und werden bei der Erstellung eines Businessplanes sowie auch bei der Suche nach Investoren unterstützt.

In der stillgelegten Lederfabrik Vogl haben die Unternehmer ausreichend Platz, um sich entfalten zu können. Neben den Büros können hier auch Produktionsflächen entstehen. Ein Bürotrakt samt Besprechungszimmer, Coworkingspace und Loungebereich ist bereits fertig und befindet sich in einer „Übergangshalle“. Im gegenüber liegenden Fabriksgebäude werden die Büros derzeit noch umgebaut. In zirka zwei Monaten sollen die Räume dann bezugsfertig sein.

Kurt und Bernhard Adlhart von der Firma Mehrsicherung sind die ersten Mieter im Kubator und fühlen sich wohl: „Die Lage ist toll. Man selbst und auch unsere Kunden finden immer einen Parkplatz“, sagt Bernhard Adlhart. „Man hat hier jede Menge Platz zur Entfaltung. Ich bin auch schon sehr gespannt, welche Synergien sich dann ergeben, wenn sich der Kubator mehr und mehr füllt“, meint Kurt Adlhart.

Der Kubator ist Leader-gefördert und profitiert zudem vom Support der Mattighofner Unternehmerfamilie Vogl. „Unsere Rolle ist die, dass wir die Räumlichkeiten zur Verfügung stellen. Es ist meiner Ansicht nach wichtig, dass ein Startup-Center wie dieses im ländlichen Raum aufgebaut wird, nur so kann der Landflucht, der Abwanderung von Fachkräften in den Zentralraum, entgegen gesteuert werden“, sagt Klaus Vogl. „Und was Startups angeht, ist definitiv Potenzial vorhanden in Mattighofen“, bekräftigt Stelzer.

Für den Sommer ist ein großer Event geplant. Beim sogenannten „Hackathon“ (eine Wortschöpfung aus „Hack“ und „Marathon“) beauftragen regionale Unternehmen Start-Ups mit Problemstellungen, die ihr Unternehmen betrifft. Die Gründer und Tüftler haben dann zwei Tage und eine Nacht Zeit, um eine Lösung für das Unternehmen auszuarbeiten. Hierfür arbeiten sie in kleinen Teams zusammen. „Es wird auch Preisgelder geben“, verrät Stelzer. Sinn und Zweck des Ganzen ist es, dass über den Hackathon ein Netzwerk entsteht, Investoren gefunden werden oder sich erste Geschäftsabschlüsse ergeben.

Jede Woche findet im Kubator ein Tag der offenen Tür statt. Näheres dazu finden Interessierte unter www.kubator.at und auf der Facebook-Seite „Kubator Startup Center“.
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