Ab 2021: Wohnen im Globusverlag

Das Gebäude aus dem Jahr 1956 wurde von Margarete Schütte-Lihotzky, Wilhelm Schütte, Fritz Weber und Karl Franz Eder entworfen.
  • Das Gebäude aus dem Jahr 1956 wurde von Margarete Schütte-Lihotzky, Wilhelm Schütte, Fritz Weber und Karl Franz Eder entworfen.
  • hochgeladen von Christine Bazalka

BRIGITTENAU. Die KPÖ ist schon lange ausgezogen, doch die Geschichte des Gebäudes am Höchstädtplatz wirkt bis heute nach: An den Globusverlag der kommunistischen Partei, der seit 1956 in einem für damalige Verhältnisse sehr modernen Gebäude inklusive Druckerei am Platz residierte, erinnert unter anderem noch die Büste von Johann Koplenig, jenem KPÖ-Vorsitzenden, der auch den Staatsvertrag unterzeichnete.

Doch sonst ist wenig, wie es einmal war: Die KPÖ hat das denkmalgeschützte, von Margarete Schütte-Lihotzky und drei Kollegen geplante Gebäude schon vor langer Zeit verkauft. In der ehemaligen Druckerei gab es dann jahrelang eine Baumax-Filiale – bis das Unternehmen in Konkurs ging. In den oberen Stockwerken standen Büroflächen zur Vermietung. Jetzt soll neues Leben in die Gebäude kommen: Die beiden Entwickler 6B47 Real Estate und Die Wohnkompanie wollen Haupt- und Nebengebäude bis 2021 sanieren und für Wohnzwecke adaptieren.

„Aus dem ehemaligen Globusverlagskomplex entsteht ein modernes, ansprechendes Wohnquartier, das ergänzt durch Handelsflächen, gewerbliches Wohnen und Gastronomie das Grätzel beleben wird“, so Roland Pichler, Geschäftsführer der Wohnkompanie. Details zum Projekt werden noch nicht verraten.

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