Von Wien nach New York
Brigittenauer Tänzerin Sandra Horn glänzt in der Stadt der Lichter

Lebenstraum: Sandra Horn tanzt sich in die Herzen der New Yorker.
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  • hochgeladen von Kathrin Klemm

Sandra Horn hat geschafft, wovon viele träumen. Die Brigittenauerin tanzt auf den Bühnen des Big Apple.

BRIGITTENAU. Vor vier Jahren zog Sandra Horn von der Brigittenau mit Sack und Pack in die US–amerikanische Großstadt, um in Manhattan ihrer Leidenschaft, dem Tanzen, nachzugehen. „Schon als Kind habe ich jede Möglichkeit zum Tanzen genutzt und war Teil zahlreicher Tanz- und Musicalproduktionen", erzählt die 30-Jährige. Wenige Jahre später hat sie sich in das Salsatanzen verliebt und sich den Bühnenshows und dem Unterrichten gewidmet.

Als „Loominessence“ erstrahlt Sarah Horn nun in New York. Bei dieser extravaganten Tanzshow entführt sie ihr Publikum als funkelnder Paradiesvogel mit leuchtenden LED-Flügeln in eine Fantasiewelt.

Funkelnder Paradiesvogel

Der Brigittenauerin wurde die besondere Ehre zuteil, mit ihrer Show beim alljährlichen privaten Event des Senders NBC aufzutreten. „Es machte wahnsinnig viel Spaß und ich freue mich, dass mich New York mit offenen Armen empfangen hat und mir viele Möglichkeiten und Chancen offenbart", freut sich die Tänzerin.

An ein spezielles Event denkt sie ganz besonders gerne zurück. "Ich habe vorletztes Jahr zu Silvester um Mitternacht am Times Square, direkt beim Ball, getanzt.  Das war ein wirklich einzigartiges Erlebnis, das die Leute sehr positiv aufgenommen haben." Dabei sei es aber nicht leicht, sich in einer fremden Großstadt als Künstlerin zu behaupten. "Solange man seinen Beruf liebt und ihn mit ganzem Herzen ausübt, hat man gute Chancen erfolgreich zu sein", ist sich die 30-Jährige sicher.


Palatschinken gegen Heimweh

Ihre Heimat hat Horn trotzdem nie vergessen. „Manchmal habe ich Heimweh, allerdings schickt mir meine Mutter immer CarePakete in die USA, um mich mit Naschereien zu versorgen." Hin und wieder ist die Sehnsucht zu groß, dann packt die Brigittenauerin ihre Sachen und besucht ihre Brüder in Wien und ihre Mutter in Groß Enzersdorf.

Privat leistet Horn in den USA Kulturarbeit für ihre Heimat. „Ich habe Freunden ein Kochbuch aus Österreich geschenkt. Wiener Schnitzel ist natürlich ein Renner, aber bei Topfenpalatschinken flippen sie aus“, schmunzelt Horn.

Mit Kunst Positives bewirken

Beruflich wie privat ist es Horn wichtig, mit ihren Tänzen Positives zu bewegen. „Künstlerische Berufe wie das Tanzen erfordern viel Disziplin und Hingabe. Aber wenn man dazu beitragen kann, dass andere einen Moment lang glücklich sind und ihre Sorgen vergessen, dann ist es all die Mühe wert.“

In die Zukunft blickt die die 30-Jährige äußerst hoffnungsfroh. "Ich werde meine LED-Show in Zusammenarbeit mit anderen Tänzern ausbauen und weiterhin nebenbei unterrichten. Es bleibt auf jeden Fall spannend und ich freue mich schon auf die kommenden Projekte."

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