Coronavirus
So geht die Brigittenau mit der Pandemie um

Am Hannovermarkt  haben aktuell nur die Lebensmittelgeschäfte offen. Lokale und Restaurants bleiben vorerst geschlossen.
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  • Am Hannovermarkt haben aktuell nur die Lebensmittelgeschäfte offen. Lokale und Restaurants bleiben vorerst geschlossen.
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Sicherheit geht vor: Die Regierung setzt Maßnahmen gegen das Coronavirus – was das für den 20. Bezirk bedeutet.

BRIGITTENAU. Das Coronavirus hat auch in Wien Einzug gehalten. Während die Erkrankung für gesunde Menschen nicht schlimm sein muss, gibt es aber Risikogruppen. Dazu gehören Menschen mit Vorerkrankungen von Herz oder Lunge sowie jene ab 65 Jahren.

Um die Menschen zu schützen und die Ausbreitung des Virus möglichst einzudämmen, setzt die Regierung spezifische Maßnahmen, die alle einhalten sollen.

Nahversorger geöffnet

Das Wichtigste: Apotheken, Supermärkte, Drogerien, Trafiken und weitere Geschäfte für den Grundbedarf bleiben offen. Dazu gehört auch der Hannovermarkt und sein Bauernmarkt. "Gerade in Krisensituationen haben Märkte ihre Rolle als Versorger für die Bevölkerung immer erfüllt", sagt Alexander Hengl, Mediensprecher des Marktamts.

Am Hannovermarkt  haben aktuell nur die Lebensmittelgeschäfte offen. Lokale und Restaurants bleiben vorerst geschlossen.
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Generell sollte man laut Regierung die eigenen vier Wände nur verlassen, wenn es unbedingt nötig ist. Dabei gilt es, zu anderen Personen einen Abstand von mindestens einem Meter zu halten, um sich selbst und Mitmenschen vor einer möglichen Ansteckung zu schützen.

Restaurants, Lokale und Geschäfte, die nicht dem Grundbedarf dienen, bleiben vorerst zu. Auch in der Millennium City und am Hannovermarkt sind nur ausgewählte Geschäfte offen.

Keine Veranstaltungen und Gottesdienste

Geschlossen haben die Zweigstellen der Büchereien Wien und Brigittenauer Pensionistenklubs. Unter der Nummer 01/4000 40 01 gibt es eine Hotline für ältere und hilfsbedürftige Menschen, die Einkäufe oder Apothekengänge nicht selbst erledigen können.

Abgesagt sind alle größeren Events, wie die Feierlichkeiten zu 120 Jahre Brigittenau. Dazu gehört auch der Tag der offenen Tür am 24. März im Amtshaus. "Zu einem Zeitpunkt, der für alle Brigittenauer sicher ist, werden wir möglichst alle Veranstaltungen nachholen", heißt es aus der Bezirksvorstehung.

Laut Erzdiözese Wien sind öffentliche Gottesdienste und Versammlungen in den kommenden Wochen abgesetzt. Kirchliche Feiern wie Taufen und Hochzeiten werden verschoben. Für das persönliche Gebet bleiben die Brigittenauer Kirchen St. Brigitta, zum Göttlichen Erlöser oder St. Johann Kapristan  geöffnet. 

In der Brigittakirche sowie allen weiteren Kirchen im Bezirk gibt es keine öffentlichen Gottesdienste und Versammlungen. Kirchliche Feiern wie Taufen und Hochzeiten werden verschoben. Für das persönliche Gebet bleiben Kirchen aber geöffnet.
  • In der Brigittakirche sowie allen weiteren Kirchen im Bezirk gibt es keine öffentlichen Gottesdienste und Versammlungen. Kirchliche Feiern wie Taufen und Hochzeiten werden verschoben. Für das persönliche Gebet bleiben Kirchen aber geöffnet.
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Spitälerbesuche begrenzt

Einschränkungen gibt es auch bei Spitälern, um Patienten zu schützen. So sind Besuche im Lorenz-Böhler-Krankenhaus verboten.  "Ausgenommen sind Angehörige ( je eine Person) von Kindern unter 14 Jahren für maximal zwei Stunden", heißt es vom Brigittenauer Spital.  Laut der Empfohlen wird telefonischer Kontakt.

Besuche im Lorenz-Böhler-Krankenhaus sind verboten.  Eine Ausnahme gilt für Angehörige (je eine Person) von Kindern 14 Jahren.
  • Besuche im Lorenz-Böhler-Krankenhaus sind verboten. Eine Ausnahme gilt für Angehörige (je eine Person) von Kindern 14 Jahren.
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Da Schulen geschlossen sind und viele Menschen von zuhause arbeiten, fahren sind alle Öffis seltener unterwegs. Die Wiener Linien stellen ab Mittwoch, 18. März, auf den Fahrplan der Schulferien um. Zudem sind Nacht-U-Bahnen, die herkömmlich Freitag und Samstag fahren, ab Freitag, 20. März, nicht mehr unterwegs sein. Stattdessen kann man auch die Nachtbusse ausweichen.

Mehr Informationen über das Coronavirus:
   - 17 Fakten zum Coronavirus
   - 8 von 10 Patienten müssen nicht ins Spital
   - 
Welche Schutzmasken wirklich helfen

Autor:

Kathrin Klemm aus Leopoldstadt

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