Neues Brigittenauer Stadtviertel
Volksschule, Mittelschule und Gymnasium für den Nordwestbahnhof

Auf einer Fläche von 44 Hektar entsteht in den kommenden Jahren am einstigen Nordwestbahnhof ein völlig neues Stadtviertel. Experte Andreas Baur präsentiert die Pläne.
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Volksschule, Wiener Mittelschule, Gymnasium und Kindergarten: All das entsteht im Nordwestbahnviertel. Die bz hat alle Pläne auf einen Blick zusammengefasst.

WIEN/BRIGITTENAU. Auf einer Fläche von 44 Hektar entsteht in den kommenden Jahren am einstigen Nordwestbahnhof ein völlig neues Stadtviertel. Bis 2033 soll es ein Zuhause für rund 16.000 Menschen bieten. Die Abbrucharbeiten haben bereits begonnen – mehr dazu direkt hier nachzulesen.

Geplant sind nicht nur 6.500 Wohnungen und zehn Hektar Grünraum, sondern auch mehrere Bildungseinrichtungen. „Mit dem neuen Stadtteil entsteht auch neue Infrastruktur: Öffentliche Parks, Geh- und Radwege, aber auch Schulen und Kindergärten“, so Andreas Baur von der MA 21 (Stadtteilplanung und Flächenwidmung).

Das Areal sei aber nicht nur wegen neuer Infrastruktur von so großer Bedeutung. "Die Barriere zwischen der Alt-Brigittenau und Zwischenbrücken muss endlich durchbrochen werden", so Bezirksvorsteher Hannes Derfler (SPÖ).

Moderne und flexible Schulen

Um optimalen Lebensraum für Bewohner des Viertels zu schaffen, hat die MA 21 lange geplant und sich intensiv mit verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten beschäftigt. "Das Ergebnis können Brigittenauer im Info-Center 'Stadtraum' in der Nordwestbahnstraße 16 sehen", so Baur.

„Mit dem neuen Stadtteil entsteht auch neue Infrastruktur: Öffentliche Parks, Geh- und Radwege, aber auch Schulen und Kindergärten“, berichtet Experte Andreas Baur.
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Ein Highlight sollen die Bildungsstätten werden. "Der Bezirk wächst und wächst, da braucht es neben Wohn- und Grünraum insbesondere Schulen und Kindergärten", so Derfler. Geplant sind fünf Schulen an drei Standorten sowie vier Kindergärten. Darunter ist ein Bildungscampus Plus mit einer Ganztagsvolksschule inklusive Sonderpädagogik, einer Wiener Mittelschule und einem Gymnasium.
Architektonisch soll der Campus eine hohe Flexibilität und an der Pädagogik orientierte Räume haben.

Dabei gehe es bei den Schulen aber nicht nur um modernste technische Ausstattung, sondern auch um pädagogische Aspekte. Die neuen Räumlichkeiten sollen gute Lernqualität ermöglichen und damit das Lernen als kommunikativen und individuellen Prozess fördern. Beispielsweise sind kleinere sowie größere Gruppen von Schülern und offene Unterrichtsmethoden geplant.

Neue Sportplätze für alle Brigittenauer

Aber nicht nur der Nachwuchs, auch die restliche Bevölkerung soll von den neuen Bildungseinrichtungen profitieren. So werden etwa die Sportanlagen der Schulen auch den Bewohnern offenstehen. Nach dem Vorbild des Bildungscampus Christine Nöstlinger im 2. Bezirk, sollen auch neue Schulen im Viertel mit anderen Freizeit- und Bildungseinrichtungen verbunden werden. Etwa könnten Musik-, Tanz- oder andere Freizeitangebote in den Erdgeschoßbereichen Einzug halten.

Bis all das Realität wird, wird es aber noch etwas dauern. Der Rahmenvertrag zwischen Stadt Wien und den ÖBB ist bereits unterzeichnet. Aktuell wird die erforderliche Umweltverträglichkeitsprüfung vorbereitet. Ab 2024 geht die Bebauung los: Gestartet wird im südöstlichen Teil des Gebietes. In vier Phasen soll der neue Stadtteil am Nordwestbahnhof bis 2033 fertiggestellt sein. Bis alle Schulen und Kindergärten eröffnen können, soll es noch rund acht Jahre dauern.

Besichtigung der Pläne mit Termin

Das Info-Center "Stadtraum" ist in der Nordwestbahnstraße 16. Die geplanten Entwicklungen, aber auch Anregungen zur Teilnahme, können im Stadtraum kostenfrei besichtigt werden.

Coronabedingt sind die Öffnungszeiten des Info-Centers flexibel. Individuelle, kostenlose Termine können bei der Servicestelle Stadtentwicklung unter 01/4000 88 40 vereinbart werden.

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