Bitte haben Sie noch ein wenig Geduld!

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Über Geld redet man nicht, so ein Sprichwort, dass sich die Bezirke Wiens zu Herzen nehmen.

Ich habe versucht Informationen über die Ausgaben meines Bezirks, der Brigittenau, zu bekommen. BV Derfler von der SPÖ hat sich dann auch prompt Zeit genommen und wir haben uns am 10. März 2015 zu einem Gespräch getroffen. Auch der Finanzausschuss-Vorsitzende – von der SPÖ – war auch dabei. Beide haben sich viel Zeit genommen und nach einiger Überzeugungsarbeit habe ich in Kopie auch die weiterführenden Detaildaten zum Bezirksbudget erhalten, und nicht nur die Übersicht. So stelle ich mir das vor. Wir haben dann vereinbart, dass ich mich bei weiteren Fragen an die beiden Herren wenden kann.

Am 2. Juni 2015 habe ich beiden dann meine – wenigen – Fragen übermittelt. Und leider habe ich bis heute keine Antwort erhalten. Liegt wahrscheinlich daran, dass beide ganz intensiv im Wahlkampfeinsatz sind ...

Trotzdem, lieber Bezirksvorsteher der Brigittenau, liebe Bezirksvertreter_innen, wir müssen reden.

• Wir müssen reden, über Transparenz, über Bürger_inneninteressen und über den Umgang mit Bürgerinnen und Bürger.

• Wir müssen reden wofür 100.000 Euro für "Sonstige kulturelle Maßnahmen (MA 7)" ausgegeben werden.

• Wir müssen reden wofür rund 277.000 Euro für "Pensionistenklubs (MA 40)" ausgegeben werden.

• Wir müssen reden wofür 80.000 Euro für "Information und Öffentlichkeitsarbeit (MA)" ausgegeben werden – einer Steigerung von 60% im Jahr 2015.

• Wir müssen reden wofür 393.000 Euro für "Kulturelle Jugendbetreuung (MA)" ausgegeben werden.

Und vor allem müssen wir darüber reden nach welchen Kriterien diese Steuergelder vergeben werden. Das wissen wir Bürgerinnen und Bürger leider nicht. Die Menschen in der Brigittenau haben sich aber diese Transparenz und dieses Vertrauen verdient. Die Menschen in unserem Bezirk können die Wahrheit vertragen.

Die Bürgerinnen und Bürger der Brigittenau haben das Recht, zu erfahren wofür Geld ausgegeben wird. Die Bürgerinnen und Bürger der Brigittenau haben das Recht, auf ihre Fragen Antworten zu bekommen.

Wir müssen das System verändern und dann mutige Reformen angehen. Auf neue Sorgen sind alte Phrasen nicht die richtige Antwort. Wir brauchen neue Ideen und echte Lösungen.

Meine Geduld, unsere Geduld ist am Ende. So kann es nicht weitergehen!

Wir kämpfen gegen dieses gierige System. Wir wollen ein Ende der Drüberfahrerpolitik und mehr Mitspracherecht für die Bürgerinnen und Bürger. Eine echte, eine ehrliche Veränderung in der Wiener Stadtpolitik. Eine Veränderung zum Guten, ohne Hass und ohne Hetze.

Holen wir uns die Stadt zurück! Gemeinsam. Habt Mut und gebt der Veränderung eine Chance!

Aufbegehren - begehren wir auf - gemeinsam

Machen wir gemeinsam die Brigittenau zukunftsfit.

Autor:

Erwin Krammer aus Brigittenau

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