21.01.2018, 22:03 Uhr

Wiener Wohnen schafft es nicht binnen 3 Jahre in einem Gemeindebau für Ordnung zu sorgen

Wien: Gemeindebau |

Wien Brigittenau; Im Wohnbau Engerthstraße 83 – 85 stehen die Höfe vor Müll und die Durchgänge stinken nach Urin

Schon am Anfang des Vorjahres berichteten wir über die Missstände im Gemeindebau nahe der Millenniumcity und legten Beschwerde bei Wiener Wohnen ein, doch passiert ist nichts!?`

Über den Sommer hatten wir sogar auf unsere Kosten einen Ordnungsdienst eingesetzt, der wenigstens zeitweise etwas Ordnung und Ruhe in den Bau bringen konnte sowie die Vermüllungen, Sachbeschädigungen und Kiffereien fotografisch sichern. Doch auch das „beeindruckte“ die Hausverwaltung offenbar nicht, denn passierte ist weiterhin nichts!?
Die Polizei ist „Stammgast“ im Gemeindebau nahe der Donau, nimmt Anzeigen wegen Drogenbesitzes, Drogenmissbrauchs und Dealens entgegen, macht Meldung an die Hausverwaltung und auch da passiert nichts seitens Wiener Wohnen!?

Erst nachdem im Herbst 2017 die so genannte „Grätzlpolizei“ wieder eingeführt wurde, tat sich langsam etwas, denn wir wandten uns an die zuständige „Grätzlbeamtin“ und baten sie um Hilfe im Namen der verzweifelten Mieter.

Wiener Wohnen bequemte sich nun endlich auf unseren Kontakt im Bau anzurufen, doch hatte die „Hausverwalterin“ Frau P. nichts besseres zu tun als diesen nachweislich „zur Schnecke“ zu machen und sich für unzuständig zu erklären!?

Nun haben wir uns an die Polizei und abermals an Wiener Wohnen gewandt und über die Rechtslage aufgeklärt und des weiteren den Fall auch der Volksanwaltschaft übergeben. Denn mit der Unzuständigkeitserklärung hat sich Frau P. strafbar gemacht, weil sie strafbaren Handlungen in ihrem Verwaltungsbereich offenbar weiterhin dulden will (es gilt die Unschuldsvermutung) insbesondere das Kiffen und Dealen, aber auch die vorsätzliche Umweltgefährdung durch Müll aller Art sowie die Gefahr durch Ungeziefer und Ratten für die Hausmieter, deren Kinder und Gäste!?

Jetzt bleibt abzuwarten ob sich die „Grätzelbeamtin“ wie auch die LPD Wien gegen Wiener Wohnen durchsetzen beziehungsweise die Hausverwaltung endlich Maßnahmen trifft gegen die nachweisliche Gefährdung der Hausmieter? Auch hoffen wir, dass die Polizei endlich auch mehrmals täglich (Tag & Nacht) durch den großen Wohnbau streift (zumindest bis Wiener Wohnen die Tore des Nachts endlich verschließt) um dem kriminälen Handeln ein Ende zu setzen!

Wir werden die Entwicklung im Auge behalten und auch weiter darüber berichten, wie immer der Fall ausgeht.

E. Weber
Mitarbeit: H. Dohnal, D. Muhr
Fotos: SGB Ordnungsdienst © EW 2016 - 2018
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Hannelore Zibar aus Landstraße | 24.01.2018 | 19:30   Melden
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