19.10.2017, 10:17 Uhr

Spielend zum Unternehmer werden

Gemeinderätin Tanja Wehsely ist Schirmherrin im Playpark, wo Start-ups innovative, soziale und nachhaltige Ideen umsetzen können.

Beim EU-Projekt Playpark erhalten Start-ups Hilfe und Kinder lernen, wie Firmen funktionieren.

BRIGITTENAU. Sie haben ein Start-up, das Hilfe benötigt, oder Kinder, die schon jetzt davon träumen, selbst einmal Firmenchefs zu sein? Dann gibt es mit dem Projekt Playpark am Sachsenpark genau die richtige Anlaufstelle dafür. Studenten und Schüler mit Ideen im sozialen, nachhaltigen und regionalen Bereich konnten sich für das Projekt bewerben. In insgesamt drei Durchgängen werden nun je zehn Start-ups ausgewählt.

Schulkinder haben bei Events im Playpark die Möglichkeit, zu sehen, wie aus einer Idee ein Unternehmen entstehen kann. Sie können spielerisch ausprobieren, wie ein Unternehmen funktioniert, erhalten Informationen direkt von den Start-ups und bauen dabei unternehmerische Hemmschwellen ab. Bereits mehr als nur eine Idee haben die Start-ups Grub, CO2mpensio und Sud & Satz erarbeitet. Grub will nachhaltiges Fischfutter aus Insektenproteinen herstellen. Hinter CO2mpensio versteckt sich ein lokaler Bücherlieferdienst mit dem Fahrrad und Sud & Satz entwickeln einen biologischen Dünger aus Kaffeesatz.

Gründer Fridtjof Sobanski: „Sud & Satz ist die Melange für den Garten.“
Playpark-Managerin Laura Hohoff meint zum Projekt: „Das Ziel ist es, Jungunternehmern zu zeigen, dass mit Nachhaltigkeit Geld verdient werden kann.“ Die Start-ups erhalten bei uns Büros, Vernetzungsmöglichkeiten und eine breite Öffentlichkeit.
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