Autobahnmeistereien sind für den Winter gerüstet

2Bilder

(red). „Wir wollen, dass unsere Kundinnen und Kunden auch im Winter sicher ans Ziel kommen“, sagt Josef Fiala, Geschäftsführer der ASFINAG Service GmbH „damit wir das erreichen, setzen wir auf drei Faktoren: das Können und Wissen unserer erfahrenen Mitarbeiter, innovative Einsatzstrategien und die Eigenverantwortung der Autofahrerinnen und Autofahrer.“ Österreichweit investiert die ASFINAG in einem durchschnittlichen Winter rund 40 Millionen Euro.

Winterdienst ist weit mehr als die Straßen von Schnee zu räumen. „Auch wenn es tagsüber mild ist, sind die Nächte kalt“, sagt Heimo Maier-Farkas, Leiter der ASFINAG Autobahnmeistereien, „tiefe Temperaturen, gefrierender Nebel und vor allem Raureif sorgen, auch ohne Schneefall, für winterliche Fahrbahnbedingungen.“ Die ASFINAG setzt daher auf vorbeugende Streuung. Maier-Farkas dazu: „Wir streuen feuchtes Salz. Das haftet gut auf der Fahrbahn und verhindert, dass sich Eiskristalle bilden. So bleibt die Straße griffig und der Kontakt zum Autoreifen ist immer gegeben.“ Die präventive Streuung spart außerdem Salz: „Wir benötigen nur rund drei Gramm Salz pro Quadratmeter. Das entspricht etwa der Menge, die man auf ein Frühstücksei streut.“ Wichtig zu wissen: Salz kann nur Schneemengen bis zu rund einem Zentimeter Höhe tauen. Danach muss die mechanische Räumung mit den Schneepflügen erfolgen.

Den Winterdienst laufend zu optimieren, steht im Fokus der ASFINAG. Geschäftsführer Fiala sagt warum: „Unser Ziel ist es, den Winterdienst wirtschaftlich und nachhaltig abzuwickeln. Die Sicherheit steht dabei jedoch immer im Vordergrund. Deshalb haben wir in den vergangenen Jahren rund eine Million Euro in Wissenschaft, Forschung und in neue Technologien investiert“. Innovationen wie sieben Meter breite Schneepflüge, Spezialgeräte wie der Fire Storm oder auch neue Streumethoden werden bereits im regulären ASFINAG Winterdienst eingesetzt. Derzeit im Laufen: Ein Pilotprojekt zur punktgenauen Messung und Vorhersage von Raureif. „Uns ist es wichtig, für die Autofahrerinnen und Autofahrer immer den letzten Stand der Technik einzusetzen“, so Josef Fiala.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen