Biber im Nationalpark

Nationalpark-Besucher kommen regelmäßig zum "Biber-Schauen".
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  • hochgeladen von Bianca Mrak

REGION. Am 28. November fand das Nationalpark-Forum im Gemeindeamt Engelhartstetten statt. Dabei wurde die aktuell erfolgte Bestandszählung des Bibers im Nationalparkgebiet sowie Fragestellungen zum größten heimischen Nagetier erörtert.

Biber unter Beobachtung

Die Ausbreitung des Europäischen Bibers ist aufgrund von Schäden in Obstbaumkulturen und Gärten ein aufmerksam verfolgtes Thema. Der Nationalpark Donau-Auen als Flussauen-Schutzgebiet dient den Nagern als natürliches Habitat. Im Winter 2014/15 wurde im Nationalpark eine neuerliche Biberkartierung begonnen, um Auskünfte über die Entwicklung der Population geben zu können.

Eingriffe in Population

Nach der Einleitung durch Nationalparkdirektor Carl Manzano referierten verschiedene Experten zum Thema. Die streng geschützte Tierart hat sich seit der Wiederansiedlung im Jahr 1976 gut entwickelt, derzeit geht man in NÖ von 276 Individuen in 74 Revieren aus. Zusätzlich leben allein im Nationalpark rund 400 Biber. Wolfgang Neudorfer von der Marchfeldkanalgesellschaft berichtete über seine Erfahrungen mit dem Biber: "Bäume werden umgittert, Dämme wenn notwendig laufend entfernt und auch Eingriffe in die Population getätigt." Manzano führte aus, der Biber sei auch für die Bedürfnisse vieler anderer Tiere in der Flusslandschaft wichtig – so dienen durch ihn ins Wasser gestürzte Bäume zahlreichen Fischen als schützender Unterstand.

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