Vorhang auf! SOG Theater in Altenburg
Erlebte Geschichte(n) lebendig werden lassen....

Frau Brigitte Tauchner, Leiterin des SOG Theaters
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SOG Theater lud in Altenburg ins Erzählcafe

Gestern lud das SOG Theater in die Bibliothek des Kurzentrum Ludwigstorff ein um miteinander beim gemütlichen Beisammensein Geschichten, Eindrücke, Erinnerungen von damals, den Wandel bis ins Heute auszutauschen. Das Thema lautete *Vorhang auf! ein Rückblick auf die Zeit der Trennung durch den *Eisernen Vorhang*. 30 Jahre sind es im November dass Niederösterreich nicht mehr durch eine unüberwindbare Grenze vom Nachbarland (Tschecho)Slowakei getrennt ist

Bürgermeister Franz Pennauer begrüsste anwesende Gäste und Frau Tauchner und Herrn Dressler.

Frau Brigitte Tauchner - Leiterin des *SOG Theaters*, mit Sitz in Wr. Neustadt erzählte von den Projekten, der Idee dahinter in den Erzählcafes Geschichten, Erinnerungen, Erfahrungen, Erlebnisse aus der Zeit des Eisernen Vorhanges und der Grenzöffnung zu sammeln und und aus diesen ein Theaterstück entstehen zu lassen (in Altenburg am 21.6.)
Frau Tauchner erzählte von interessanten, bisherigen Projekten, u.a. von dem Projekt Frauen.Arbeit (Thema Frauen und Industriearbeit) bei dem die Geschichte von 30 Frauen, deren Erinnerungen durch das SOG Theater umgesetzt wurden und für das das SOG Theater den Kulturpreis des Landes NÖ erhielt.

Dr. phil. Gert Dressel, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt moderierte den kurzweiligen Abend in Cafehausatmosphäre und führte die Gespräche über die Zeit vor, während und nach dem Fall des Eisernen Vorhangs. Gleich von Anfang weg entstanden viele Gespräche, wurden Erinnerungen an Erlebtes ausgetauscht. Bereichert wurden die Gespräche vor allem auch durch 2 anwesende Zuwanderer. Eine sehr nette junge Dame aus der Slowakei, die schon einige Jahre in Österreich lebt und so die Sicht aus *hinter dem Eisernen Vorhang* lebendig werden liess und ein ursprünglich in Rumänien beheimateter, nun in der Steiermark lebender Kurgast, der ebenfalls interessantes zum Thema aus der Sicht von *jenseits des eisernen Vorhanges* beitragen konnte.

Bürgermeister Franz Pennauer, hielt noch eine Schlussrede die den Bogen in die Zukunft spann, wie Altenburg  die Zukunft aussehen wird bzw. könnte, das Altenburg durch sein stetiges Wachstum wohl die 2000-er Marke erreichen könnte wenn der Trend des Anstiegs an Einwohnern weiter anhält.

Alles im Allem war es ein vergnüglicher, sehr informativer Abend, eine Bereicherung in Form von gemeinsamen Austausch von Geschichten, Erlebnissen, teils traurigen, teils witzigen Erinnerungen die hier so reichlich geflossen sind. Man darf gespannt sein auf Teil 2 wo die Erzählungen aufgearbeitet , in Form eines Theaterstückes präsentiert werden.....

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