Florianifest Gallbrunn: Ehefrau verschwunden

Richter Manfred Hohenecker ging mit dem Angeklagten gnädig um.
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GALLBRUNN/KORNEUBURG (mr). Ein ranghohes Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Gallbrunn musste sich letzte Woche vor dem Landesgericht Korneuburg verantworten.
Die Staatsanwaltschaft Korneuburg legte ihm zur Last, ein anderes Feuerwehrmitglied gefährlich bedroht zu haben.

Telefonische Drohung

Nachdem seine Ehefrau ungebührlich lange vom Festgelände verschwunden war, rief er laut Strafantrag den Verursacher ihrer Absenz am Handy an und forderte: "Bring mir sofort meine Alte zurück, sonst erschieße ich sie und dich gleich dazu!" Weiters warf ihm die Anklagebehörde vor, seine Ehefrau fortgesetzt misshandelt und durch Zufügen von Hämatomen leicht verletzt zu haben. Nach eingehender Beratung mit seinem Verteidiger übernahm er die Verantwortung für die ihm vorgeworfenen Missetaten.
Damit war der Weg frei für eine sog. Diversion: Nach Zahlung einer Geldbuße von 500 Euro und 100 Euro Schadenersatz an seine Nochehefrau (Scheidungsverfahren anhängig) wird das Strafverfahren eingestellt - er gilt damit weiterhin als gerichtlich unbescholten.

Richter Manfred Hohenecker ging mit dem Angeklagten gnädig um.
Erster Staatsanwalt Friedrich Köhl stimmte Lösung zu.

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