Hainburg: Vom Vorwurf der Verhetzung freigesprochen

Richterin Lydia Rada schloss sich den Argumenten des Verteidigers an.
2Bilder
  • Richterin Lydia Rada schloss sich den Argumenten des Verteidigers an.
  • Foto: mr
  • hochgeladen von Bianca Mrak

HAINBURG/KORNEUBURG (mr). Ein Kommentar auf einer für eine breite Öffentlichkeit einsehbaren Facebook-Seite mit dem Titel "Asylheim Hainburg/Donau NEIN DANKE" brachte einem 24-j. Hainburger einen Strafantrag wegen Verhetzung ein.
In seinem Kommentar "Wenn das kommt, wird es TOTE geben!!!" erblickte die Anklagebehörde einen Aufruf zur Gewalt gegen Flüchtlinge.
Der Angeklagte bestritt vehement, mit diesem Eintrag zur Gewalt gegen Flüchtlinge aufgerufen zu haben. Er habe lediglich befürchtet, dass es zwischen Asylwerbern und Österreichern zu Problemen kommt. Die Richterin sprach den Hainburger vom Anklagevorwurf frei. Nicht rechtskräftig!

Richterin Lydia Rada schloss sich den Argumenten des Verteidigers an.
Rechtsanwalt Harald Redl fuhr für seinen Mandanten einen Freispruch ein.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen