Lkw-Verkehr hat 2017 stark zugenommen

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  • hochgeladen von Maria Ecker

Der Lkw-Verkehr auf Niederösterreichs Autobahnen und Schnellstraßen hat heuer stark zugenommen, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der Asfinag zeigt. Die meisten Lkw waren in Niederösterreich auf der A2 bei Biedermannsdorf unterwegs, wo um drei Prozent mehr Lkw gezählt wurden. Um das im Regierungsprogramm festgelegte Ziel der Verlagerung von der Straße auf die Schiene zu erreichen, ist ein umfassendes Maßnahmenpaket nötig, betont der VCÖ. Betriebliche Gleisanschlüsse sind zu forcieren, bestehende Anreize zum Transport auf der Straße abzubauen.

"Was Autofahrer subjektiv empfinden, wird nun auch objektiv durch die Daten bestätigt: Der Lkw-Verkehr hat heuer erneut deutlich zugenommen", fasst VCÖ-Experte Markus Gansterer eine aktuelle VCÖ-Analyse von Daten der Asfinag zusammen. Der Abschnitt, wo in Niederösterreich am meisten Lkw unterwegs waren, war die A2 bei Biedermannsdorf. In den ersten elf Monaten wurden hier bereits 4,2 Millionen Lkw gezählt, um rund 110.000 mehr als zur gleichen Zeit des Vorjahres. Insgesamt hat der VCÖ die Daten von österreichweit 105 Zählstellen der Asfinag analysiert. Bei 95 Zählstellen hat der Lkw-Verkehr zugenommen, bei 42 sogar um mehr als vier Prozent. Auf der A4 bei Bruck an der Leitha wurden 8.390 Lkw pro Tag gezählt. Das ist ein Plus von 3,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

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