ÖAMTC: Einsatzbilanz 2017

Schwache, leere oder defekte Batterien waren auch 2017 wieder der häufigste Pannengrund.
  • Schwache, leere oder defekte Batterien waren auch 2017 wieder der häufigste Pannengrund.
  • Foto: ÖAMTC
  • hochgeladen von Maria Ecker

Rund 126.300 Mal benötigten Autofahrer in Niederösterreich im Vorjahr die Unterstützung der ÖAMTC-Pannenfahrer. Somit rückten die Gelben Engel 2017 etwa genauso oft aus wie im Jahr zuvor. "Allerdings mit einer Ausnahme: Stärkster Monat 2017 war in Niederösterreich der Jänner mit mehr als 16.200 Pannenhilfen – das sind um 2.200 Einsätze mehr als im Jänner des Vorjahres“, schildert Roman Mandelik, stellvertretender ÖAMTC-Stützpunktleiter der Dienststelle Bruck/Leitha. Schneefälle, Sturm und Temperaturen im zweistelligen Minusbereich sorgten dafür, dass die Pannenfahrer alle Hände voll zu tun hatten. "So rückten sie im Jänner durchschnittlich 520 Mal pro Tag aus. Im Vergleich dazu beträgt der Tageschnitt über das Jahr gesehen 346 Einsätze“, erklärt Roman Mandelik. Ein starker Monat war außerdem der Dezember mit knapp 11.400 Einsatzfahrten und im August rückten die Pannenfahrer zu 11.300 Einsätzen in Niederösterreich aus. Der ÖAMTC-Abschleppdienst, der zum Einsatz kommt, wenn gar nichts mehr geht, ist 2017 in Niederösterreich rund 30.500 Mal gebraucht worden.

Einsatzbilanz Bruck/Leitha:

Rekordmonat Jänner mit über 310 Pannenhilfen
Einsatzreich war das Jahr 2017 auch für die Pannenfahrer im Raum Bruck/Leitha. Insgesamt rückten sie 2.450 Mal aus, um Pannenhilfe zu leisten. Das entspricht in etwa den Einsatzzahlen aus dem Vorjahr. "Rekordmonat war der Jänner mit etwa 310 Einsätzen, gefolgt vom August mit 240 und in den Monaten Juni, September und Oktober verzeichneten wir im Raum Bruck/Leitha jeweils 210 Pannenhilfen", berichtet Stützpunktleiter Roman Mandelik.

Schwache, leere oder defekte Batterien waren auch 2017 wieder der häufigste Pannengrund. "Knapp 32 Prozent aller Einsätze waren auf funktionsuntüchtige Starterbatterien zurückzuführen. Insbesondere im Jänner standen Starthilfen auf der Tagesordnung", schildert Mandelik. Auf Platz zwei folgten Einsatzfahrten wegen Problemen mit dem Motormanagement. Die übrigen Einsätze entfielen vor allem auf Probleme mit dem Starter, Reifenschäden sowie vergessene, verlorene oder eingesperrte Schlüssel.

Österreichweit rückten die Gelben Engel zu 704.800 Pannenhilfen und 238.500 Abschleppungen aus.

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