Slowake fasste 12 Jahre aus

Zweitangeklagter meldete gegen das Urteil Rechtsmittel an.
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HAINBURG/KORNEUBURG (mr). Letzte Woche standen zwei Brüder in Korneuburg vor Gericht: Dem Älteren, er kann bereits auf fünf einschlägige Vorverurteilungen zurückblicken, legte die Anklagebehörde zwei Raubüberfälle in Hainburg und zwei Einbruchsdiebstähle in Wien zur Last. Dem Jüngeren, trotz jugendlichen Alters schon zweifach vorbestraft, wirft sie eine Beitragstäterschaft zu einem Raub vor.

Raub 1: Kein Geld für Taxifahrt

Der Zweitangeklagte war nach einer Zechtour in Wien am 14.7.2017 pleite. Dessen ungeachtet nahm er ein Taxi auf, das ihn nach Hainburg bringen sollte. Am Ziel angelangt wartete jedoch nicht wie angekündigt die Mutter mit dem Fuhrlohn, der Fahrer konnte lediglich einen Faustschlag zuzüglich Messerstich in den Halsbereich in Empfang nehmen.
Die Taxlerbrieftasche mit 90 Euro nahm der Slowake an sich und rannte davon. Allerdings hatte er im Fond eine Tasche mit einem Personalausweis vergessen.

Raub 2 in Hainburger Wohnung

Am 3.8.2017 verschafften sich beide Angeklagten Zutritt zu einer Wohnung in Hainburg, angeblich wollte der Erstangeklagte den (nicht anwesenden Wohnungsinhaber) zur Rede stellen, warum er seinem Bruder Rauschgift verkauft hat.
In der Wohnung hielt sich ein Freund des vermeintlichen Dealers auf, den der Zweitangeklagte im Zuge einer Debatte mit einem Baseballschläger attackierte und dabei schwer verletzte. Während der Jugendliche den Verletzten in Schach hielt, durchsuchte sein Bruder die Wohnung und nahm Wertgegenstände (Schmuck, Handy) sowie 1.200 € Bares an sich.
Lediglich die Einbrüche in Wien gab der Zweitangeklagte zu, an den Taxlerraub will er sich wegen Alkoholkonsums kaum erinnern können und den Raub in der Hainburger Wohnung stritten beide ab.
Die Rechnung des Schöffensenates: 12 Jahre für den älteren Bruder, 20 Monate für den Jugendlichen, weiters Widerruf einer bedingt ausgesprochenen zehnmonatigen Vorstrafe. Nicht rechtskräftig!

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