LebensLichtSpuren von Nanja Meropis
Vier Autoren verwachsen zu einem gemeinsamen Ich

Die Akteure des Abends von li nach re: 
Viviane de Santana Paulo, Vizebürgermeisterin Silvia Zeisel, Peter Völker, Erwin Matl, Bibliotheksleiterin Renate Glaw, Gitarrenduo Bea und Bettina Graf
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  • Die Akteure des Abends von li nach re:
    Viviane de Santana Paulo, Vizebürgermeisterin Silvia Zeisel, Peter Völker, Erwin Matl, Bibliotheksleiterin Renate Glaw, Gitarrenduo Bea und Bettina Graf
  • Foto: Gertrud Kaufmann
  • hochgeladen von Erwin Matl

In der Haydn-Bibliothek fand am 24. September eine weitere Lesung nach der langen Pandemie-bedingten Sperre statt: LebensLichtspuren von Nanja Meropis.
Aber wer ist Nanaja Meropis, die gar nicht zur Lesung erschienen war? Ursprünglich ist Nanaja die Bezeichnung für eine babylonisch-sumerische Liebesgöttin. Meropis bezeichnet wiederum ein mysteriöses, vom antiken Schriftsteller Theopompos von Chios beschriebenes Land.
Um zunächst ihre Anonymität beim Lesen dieses Buches zu wahren, entschieden sich die vier Herausgeber des Werkes für diesen fiktiven Autorinnen-Künstlernamen am Buchdeckel.
Das Buch „LebensLichtSpuren“ entstand nach einer Idee von Peter Völker (Deutschland). Diese hat er gemeinsam mit den Autorinnen Nahid Ensafpour (Iran) und Viviane de Santana Paulo (Brasilien) sowie Erwin Matl (Hainburg) in rund drei Jahren konkretisiert und gemeinsam weiter entwickelt. Dadurch erhielt es ihren ganz persönlichen Lebenshauch.
Ein spannendes Buch-Experiment fand in der Haydn-Bibliothek seinen krönenden Abschluss. Es ist möglich, durch vier Verfasser unterschiedlicher Herkunft und unterschiedlichen Geschlechts mit etwa 200 Geschichten eine neue, verbindende Seele zu finden. Diese zeigt, dass eine Brücke der Menschlichkeit gebaut werden könnte, die das sich Einende vor das Trennende stellt ohne interessensgeleiteter Zäune, Dogmen und Konventionen.
Die eigentlichen Urheberinnen und Urheber waren aber die vielen Menschen, die einen im Laufe eines langen Lebens berühren und bewegen. Sie sind die LebensLichtSpuren, fast ausschließlich reale Geschichten, von der Kindheit beginnend, über die Jugend, den verschiedenen Stufen des Erwachsenseins bis hin zum Jetzt.
Bei der Lesung selbst, der Vizebürgermeisterin Silvia Zeisel sowie Gäste aus der Slowakei, aus Wien und Niederösterreich beiwohnten, wurden elf Texte aus dem neuen Buch vorgetragen und das Publikum durfte raten, welche Autorin, welcher Autor den jeweiligen Text verfasst hat. Erika Lugschitz und Gertrud Hauck tippten bei acht Texten richtig und gewannen je ein Exemplar des Buches.
Peter Völker, dem am Ende zu seinem Geburtstag gratuliert worden war, moderierte diesen Abend, Bea und Bettina Graf umrahmten die Texte mit passend ausgesuchten Gitarre-Melodien.
LebensLichtSpuren erschien 2021 im Engelsdorfer Verlag Leipzig und ist erhältlich im Buchhandel oder direkt beim Verlag.

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