07.10.2014, 23:10 Uhr

Gestatten, Kriminalpolizei!

Einbrechern das Handwerk zu erschweren oder den Einbruch gänzlich zu verhindern ist Ziel der maßgeschneiderten Beratung. (Foto: LPD OÖ)

Sicherheit geht uns alle an, dieser Meinung ist auch die Kriminalpolizei, die Präventiv-Beratungen anbietet.

BEZIRK (bm). Das Thema Sicherheit wird für viele Brucker immer wichtiger. Kaum eine Woche ohne neue Meldungen über Einbruch, Raub, Diebstahl - das verunsichert und steigert das Bedürfnis nach Schutz. Was allerdings kaum jemand weiß, die Kriminalpolizei bietet kostenlose Beratungen an, individuell für jeden einzelnen und maßgeschneidert auf die aktuellen Gegebenheiten und Bedürfnisse. Konzepte in jeder Preislage sind schnell realisiert, gute Erfolge erzielt man bereits ab einer Investition von 500 Euro.

Sicherheits-Check vor Ort

Der Kriminalbeamte, der uns besuchte, machte erst einen Rundgang ums Haus und zeigte die Schwachstellen auf. Ein zu niedriger Gartenzaun kann leicht überwunden werden, ein zu hoher eventuell noch blickdichter Zaun aber schützt Einbrecher vor dem Entdecktwerden. Ein Bewegungsmelder mit einer Beleuchtung, die den ganzen Garten ausleuchtet, schafft Abhilfe.

Typische Schwachstellen

Kellerfenster am besten vergittern, aber Achtung: Die Schrauben der Befestigung keinesfalls außen anbringen! Sichtbare Postkästen im Urlaub durch Bekannte oder Nachbarn regelmäßig entleeren lassen. Ebenso erwecken verschiedene Leuchtquellen - angeschlossen an Zeitschaltuhren während des Urlaubs - den Anschein, dass sich jemand im Haus befindet.

Facebook-Falle

Besonders beliebt ist Facebook - auch bei Kriminellen. Wer kennt sie nicht, die Selfies vom Flughafen mit freudestrahlendem Gesicht? Doch auch dieser Schuss kann nach hinten losgehen, denn so ist es offenkundig, dass niemand zu Hause ist. Vorsicht ist auch geboten bei Fotos mit den neuesten technischen Errungenschaften wie dem 130cm-Flat-TV - das lädt nicht nur Freunde zum Fußball-Schauen ein.

Nachbarschaft & Hunde

"Am besten schützt man sein Eigentum aber durch Nachbarschaftshilfe, Aufmerksamkeit und einen Hund", so der Kriminalbeamte. "Falls jemand verdächtige Aktivitäten wahrnimmt ersuchen wir, sofort den Notruf zu 133 zu wählen, wir sind angewiesen auf die Mitarbeit der Bevölkerung!" Infos beim Bezirkspolizeikommando in Bruck.
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