30.10.2016, 01:10 Uhr

Nach Unfall: Tragischer Fund bei Unfallvermessung am Tag danach

(Foto: FF Hainburg)
WOLFSTHAL. Am 27. Oktober, gegen 22.15 Uhr ereignete sich bei Wolfsthal ein schwerer Verkehrsunfall. Aus bisher ungeklärter Ursache kam der Pkw eines 26-jährigen Mannes und seinem 33-jährigem Beifahrer auf der LB 9 in Fahrtrichtung Slowakei der Pkw nach rechts von der Fahrbahn ab. In weiterer Folge soll das Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn geraten sein, wo es zur Kollision mit einem Pkw, gelenkt von einem 22-jährigen Mann aus der Slowakei, kam. Der Pkw des 26-Jährigen schleuderte gegen einen Baum am Fahrbahnrand.

Der 26-Jährige erlitt Verletzungen schweren Grades und wurde mittels Notarztwagen in das Krankenhaus nach Eisenstadt gebracht. Sein Beifahrer wurde vom Rettungsdienst in das Krankenhaus nach Kittsee gebracht. Der 33-Jährige erlitt Verletzungen unbestimmten Grades. Der 22-Jährige wurde leichten Grades verletzt und vom Rettungsdienst in das Landesklinikum Hainburg gebracht.

Am Freitag Vormittag wurde der Unfallort von Polizeibeamten der Dienststelle Hainburg an der Donau vermessen, rund 100 Meter von der Unfallstelle entfernt wurde ein weiteres Fahrzeg, au dem Dach liegend, gefunden. Einen Fahrzeuginsassen konnten die Beamten nicht wahrnehmen. Aus diesem Grund wurde ein Polizeihubschrauber sowie eine Polizeidiensthundestreife angefordert um eventuell Verletzte am Land wie auch aus der Luft ausfindig zu machen. Die Feuerwehr schnitt das dichte Gestrüpp um das gefundene Fahrzeug frei und entdeckten dabei einen Toten.

Ob es zwischen dem Unfall um 22.15 Uhr und dem Toten bei dem aufgefundenen Fahrzeug ein ursächlicher Zusammenhang besteht, wird bei einer von der Staatsanwaltschaft Korneuburg angeordneten Obduktion geklärt werden.
Die Bediensteten der Landespolizeidirektion Niederösterreich stellten bei der Unfallaufnahme gegen 22.15 Uhr jedenfalls keinerlei weitere Spuren eines Unfalles fest.
Mittlerweile steht die Identität des Toten fest, es handelt sich um einen 44-jährigen Slowakischen Staatsbürger.
Die Erhebungen seitens der Staatsanwaltschaft Korneuburg sind im Gange.
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