13.10.2014, 19:44 Uhr

Versuchter Banküberfall in Hainburg

Handschellen sind die einzige "Beute" die der Slowake erbeutet hat. (Foto: Santrucek)
HAINBURG AN DER DONAU (bm). Eine Angestellte einer Bankfiliale in Hainburg an der Donau erstattete am 10. Oktober, gegen 16 Uhr, telefonisch die Anzeige über eine verdächtige Wahrnehmung. Dabei gab die Frau unter anderem an, dass ein Mann, der eine Baseballmütze und eine dunkle Sonnenbrille trägt, gesehen worden ist, wie dieser das Geldinstitut beobachtet habe.

Sofortige Fahndung

Die Beamten der Polizei Hainburg leiteten unverzüglich Fahndung nach der verdächtigen Person ein, wobei ein Mann, der sich bei der Bankfiliale umsah und auf den die von der Zeugin angegebenen Beschreibung zutraf, von einer Streife wahrgenommen wurde. Die Polizisten hielten den Verdächtigen an und kontrollierten ihn. Bei der Kontrolle fanden sie in dessen Sweater einen geladenen Revolver vor. Der Verdächtige, ein 34-jähriger Mann aus der Slowakei, wurde daraufhin vorläufig festgenommen.

Sturmhaube und Totschläger

Bei der Kontrolle des Pkws des Festgenommenen stellten die Beamten fest, dass auf diesem gestohlene Kennzeichen aus der Slowakei angebracht waren. Außerdem wurdeneine Sturmhaube, ein Totschläger, Kabelbinder und ein Klappmesser vorgefunden und sichergestellt. Im Laufe der weiteren Erhebungen stellte sich heraus, dass der Slowake bereits seit den Vormittagsstunden die Bankfiliale ausgespäht haben soll.

Versuchter schwerer Raub

Den Ermittlungen der Polizei Hainburg zufolge kann davon ausgegangen werden, dass der 34-jährige beabsichtigt hatte, das Geldinstitut zu überfallen. Bei der Vernehmung zeigte er sich allerdings nicht geständig, den versuchten schweren Raub begangen zu haben. Der Slowake wurde über die Anordnung der Staatsanwaltschaft nach Korneuburg eingeliefert und sitzt in Untersuchungshaft.
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