22.10.2014, 01:04 Uhr

NEOS: Aller Anfang ist schwer

Engin Alkan (Ltg. Themengruppe Integration) mit Indra Collini (NÖ Landessprecherin) und Norbert Etz (Koordinator BL und SW), vlnr.

Bei den kommenden Gemeinderatswahlen am 25. Jänner 2015 wollen sich die NEOS in Hainburg etablieren.

BEZIRK/HAINBURG AN DER DONAU (bm). "Wir erneuern Niederösterreich", so der Vorsatz für die kommenden Gemeinderatswahlen am 25. Jänner 2015. Dass dafür erst Personal in Form von Mitarbeitern gefunden werden muss, wurde am vergangenen Donnerstag, dem 16. Oktober, überdeutlich gemacht.

Wir sind angekommen

Der Infoabend im griechischen Restaurant Olympos in Hainburg sollte Interessierte informieren und Gleichgesinnte animieren. Anlässlich ihres zweijährigen Bestehens berichtet Norbert Etz, Regionalkoordinator für Bruck an der Leitha und Schwechat: "Wir sind da und wir sind angekommen! Die Politik ist steckengeblieben, wir brauchen Reformen, wir wollen bewegen!"

Herausforderung Wahl 2015

Die ebenfalls anwesende Indra Collini, stellvertretende NÖ-Landessprecherin, sieht die Vorverlegung des Termins zur kommenden Gemeinderatswahl "als Herausforderung", ist aber "zuversichtlich und guter Dinge". Wenngleich das sehr optimistisch klingt. Etz wiederum sieht "politisch viel zu tun", aber auch die fehlende Motivation eines Einzelnen, "aufzustehen und für eine Sache einzustehen!" Er selbst sagt von sich: "Ich wollte nicht mehr passiv sein, nicht mehr nur reden, sondern mich aktiv in die Politik einbringen. Ich will Farbe in die Stadtpolitik bringen, deshalb suchen wir für Hainburg Personen, die mit uns etwas bewegen wollen!"

Liste Hainburg

An der Veranstaltung nahmen fünf Vertreter der "Liste Hainburg" teil, die sich augenscheinlich informieren wollten, was den NEOS für Hainburg vorschwebt. Gemeinderat Paul Pagacs stellte aber gleich klar, dass die "Liste Hainburg" bestehen bleibt und nicht geschlossen zu den NEOS wechseln würde. "Aber, sollte jemand von uns zu den NEOS übertreten sind wir ihm nicht böse, aber zweigleisig fahren kann keiner", so Pagacs.

Thema Integration

Engin Alkan, Hainburger mit türkischen Wurzeln bot sich an, in Hainburg das Thema "Integration" zum Schwerpunkt zu machen.
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