16.06.2017, 23:45 Uhr

Breitband-Internet in Zukunft auch in Bruck

LR Petra Bohuslav konnte 16,3 Mio. Euro Föderungen lukrieren. (Foto: E. Marschik)

Breitband ist die Schlüssel-Infrastruktur des 21. Jahrhunderts, es gilt als Basis für Wachstum und Wirtschaft.

BEZIRK. Mit Ende 2014 startete das Land NÖ die Breitbandinitiative. Deren Ziel ist es, das Land flächendeckend mit hochleistungsfähiger und nachhaltiger Glasfaserinfrastruktur bis zum Haushalt zu versorgen. Die NÖ Glasfaserinfrastrukturgesellschaft (nöGIG, eine Tochter der ecoplus) baut überall dort ein Glasfasernetz, wo kein anderer Marktanbieter den vollständigen Glasfaserausbau durchführt. Umgesetzt werden diese Netze in enger Kooperation mit den Gemeinden und der NÖ.Regional.GmbH.

Vorreiter in Mitteleuropa

Das NÖ Breitbandmodell wird von anderen Bundesländern wie Steiermark und Oberösterreich als Vorbild gesehen und findet auch international Anerkennung. Beim Europäischen Breitbandpreis, der durch die Europäische Kommission vergeben wird, ging aus 66 eingereichten Projekten aus ganz Europa das NÖ-Modell als Sieger hervor. Die nöGIG wurde dabei in der Kategorie "Offenheit und Wettbewerb" ausgezeichnet.

Vier Pilotregionen

Das Modell wird derzeit bereits in vier Pilotregionen mit insgesamt 34.000 Haushalten erprobt, bis Ende 2018 sollen diese Regionen flächendeckend mit Glasfaser versorgt sein. Betroffen sind davon 38 Gemeinden in den Regionen Thayaland, Triestingtal, Ybbstal sowie Waldviertel Stadt/Land. In Summe investiert NÖ in diesen vier Regionen 67 Mio. Euro, allein 35,5 Mio. Euro werden direkt in den NÖ Breitbandausbau investiert, 16,3 Mio. Euro Förderungen wurden aus Bundesmittel der "Breitbandmilliarde" lukriert.
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