Ärger um lästige Gerüchte

Mit Hilfe dieser – übrigens unerlaubt – angebrachten Zetteln auf den Anschlagtafeln werden die Gerüchte in St. Lorenzen verbreitet.
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  • Mit Hilfe dieser – übrigens unerlaubt – angebrachten Zetteln auf den Anschlagtafeln werden die Gerüchte in St. Lorenzen verbreitet.
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  • hochgeladen von Angelika Kern

Um die beliebte Rodelwiese am Pogusch ranken lästige Gerüchte. Die Bürgermeisterin dementiert Baupläne.

"Aus für unseren Rodelhügel am Pogusch!" Zettel mit diesem und ähnlichen Inhalten bringen Petra Weberhofer, Bürgermeisterin von St. Lorenzen, seit Wochen zur Weißglut. "Überall im ganzen Ort werden diese Zettel aufgehängt und damit ein Gerücht gestreut, das jeder Wahrheit entbehrt", ärgert sie sich.
Angeblich – so wird es zumindest behauptet – soll die beliebte Rodelwiese am Pogusch gegenüber dem Wirtshaus Steirereck einem Plateau weichen; ein Hubschrauberlandeplatz angeblich dort errichtet werden, wo bislang sowohl einheimische als auch auswärtige Familien lustige Stunden auf Ski, Schlitten, Bob & Co verbracht haben. "Das ist alles nicht wahr", so die Bürgermeisterin. "Schließlich müsste ich das als Bürgermeisterin wissen, wenn Baupläne vorhanden wären; wir als Gemeinde müssten das ja schließlich auch genehmigen."

Privatbesitz

Die Wiese ist im Privatbesitz der Familie Reitbauer, die auch das Wirtshaus am Pogusch betreibt. Dass hier überhaupt gerodelt werden kann und darf, ist der Familie, die das duldet, zu verdanken. "Wir sollten also eigentlich froh sein, dass das in dieser Form möglich ist", so Weberhofer.
Stattdessen werden auf Anschlagtafeln – übrigens unerlaubterweise, denn dafür bräuchte man eigentlich die Erlaubnis der Gemeinde – Zetteln mit Gerüchten angebracht. "Die Leute im Ort sind massiv verunsichert und rufen auf der Gemeinde an um nachzufragen, ob das stimmt", so Weberhofer verärgert.
Dem ganzen nimmt Grundbesitzer Heinz Reitbauer jun. mit einem Statement sofort den Wind aus den Segeln: "Fakt ist, wir haben schon seit langem einen genehmigten Hubschrauberlandeplatz, direkt neben dieser Wiese, der auch als solcher genutzt wird. Es gibt keinerlei Pläne, die Schiwiese, wie wir sie nennen, in irgendeiner Weise zu verbauen oder zu verändern – nicht jetzt und auch nicht in Zukunft."


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