Bezirkshauptmannschaft ist die Epidemiebehörde

Bezirkshauptmann  Bernhard Preiner

Die Bewältigung der Coronavirus-Krise stellt auch die steirischen Verwaltungsbehörden vor eine große Herausforderung. Täglich müssen hunderte Bescheide ausgestellt werden. In den Bezirkshauptmannschaften ist das Personal besonders gefordert. Covid-19-Erkrankte und deren Kontaktpersonen brauchen, wenn sie in Quarantäne oder häusliche Isolation gehen müssen, einen Bescheid der BH.
„Wir sind die Epidemiebehörde, Basis ist das Epidemiegesetz“, erläutert Bernhard Preiner, Bezirkshauptmann von Bruck-Mürzzuschlag, „wir beschäftigen uns mit allen ansteckenden Krankheiten – und bei diesen, so auch bei Covid-19, gibt es genaue Regeln. Es gilt bereits bei Verdacht die Meldepflicht.“
Bei einem Verdachtsfall wird über Hausarzt, Krankenhaus oder die Telefonnummer 1450 (über die Landeswarnzentrale) informiert. In Kooperation mit Bezirkshauptmannschaft und Amtsärztin (in Bruck Dr. Kainz, die von der Landessanitätsdirektion zugewiesen wurde) wird dann, je nachdem ob nach der Testung eine Ansteckung vorliegt oder nicht, ein Bescheid für freiwillige Quarantäne oder Absonderung erstellt beziehungsweise im Idealfall, das keine Erkrankung vorliegt.
„Wir prüfen äußerst genau das Umfeld von betroffenen Personen“, sagt Preiner, „das Kontaktpersonenmanagement ist eine große Herausforderung, eine Herkulesaufgabe. Wir brauchen einen ganzheitlichen Überblick, dürfen nichts und niemanden übersehen. Nur so können wir den Behördenauftrag bestmöglich erledigen.“
Auf zwei Ebenen wird bei der Behörde zusammengearbeitet: zum einen im medizinischen Bereich im Sanitätsreferat, zum anderen für die rechtlichen Fragen und Angelegenheiten im Verwaltungsbereich. „Unser Team im Haus arbeitet ausgezeichnet zusammen, ist absolut professionell und akribisch bei der Sache“, sagt Bezirkshauptmann Preiner, der darüber hinaus auch „die sehr gute Zusammenarbeit mit der Exekutive“ hervorstreicht.


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