Breitenau: Kein Parken unterm Hochlantsch

Hinweistafel an der L104: Keine Parkmöglichkeit.
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  • Hinweistafel an der L104: Keine Parkmöglichkeit.
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Die meisten Parkplätze sind weg: In der Breitenau sucht man nach Lösungen für die Schüsserlbrunn-Besucher.

Für die Marktgemeinde Breitenau und für Bürgermeister Willibald Ebner (FPÖ) hat das Jahr 2019 mit einer großen Herausforderung begonnen. "Jetzt erwarten wir durch das gute Abschneiden des Schüsserlbrunn-Kircherls bei der ORF-Sendung ,9 Plätze, 9 Schätze' einen verstärkten Zulauf auf den nördlichen Zustiegsrouten zum Hochlantsch, aber gerade im Bereich des ehemaligen Gasthauses Zirbisegger sind uns die Parkplätze abhanden gekommen", erklärt Ebner.
Maximal 15 Parkplätze stellt der Grundbesitzer noch zur Verfügung. "An schönen Wochenendtagen habe ich schon mehr als 70 Autos gezählt. Ich kann auch den Grundbesitzer verstehen, wenn er selbst zu seinem Betrieb nicht mehr zufahren kann, weil alles verparkt ist", so Ebner.
Die Zufahrt bis zum Zirbisegger wird zwar weiterhin möglich sein, weil die Straße ein öffentlicher Interessentenweg ist, nur parken wird man künftig nur mehr sehr eingeschränkt können. Derzeit wird bei der Abzweigung von der Landesstraße in Breitenau mit dem Hinweis "Keine Parkmöglichkeit" auf die prekäre Situation aufmerksam gemacht.

Lösungen gesucht

Jetzt sucht die Gemeinde nach einer akzeptablen Lösung. Parkplätze in St. Jakob und in St. Erhard sind zwar machbar, aber dadurch wird das beliebte Ausflugsziel "Schüsserlbrunn" zu einer herausfordernden Tageswanderung. Die Wegzeit verlängert sich hin und retour um rund drei Stunden. Der Zirbisegger ist für Kletterer auch Ausgangspunkt für den Franz-Scheikl-Klettersteig auf den Hochlantsch sowie für die Hochlantsch-Nordwände.

Kommt ein Wander-Taxi?

Auf der Homepage www.schüsserlbrunn.at sind alle alternativen Zustiegsmöglichkeiten zum Schüsserlbrunn angeführt und beschrieben. Bgm. Willi Ebner bringt auch ein Wandertaxi-Modell ins Spiel. "Mit einem fixen Ausgangspunkt in Breitenau ließen sich neue touristische Möglichkeiten eröffnen, zum Beispiel Überschreitungen über die Teichalm oder von der Bärenschützklamm kommend – mit einem Wandertaxi würde man die touristischen Anreize erhöhen".
Funktionierende Wandertaxi-Modelle gibt es in hochfrequentierten Tourismusorten in Tirol und Steiermark. Hier sichern Tourismusverbände die Finanzierung, der Gast fährt nahezu gratis. "Über Finanzierungen und Beteiligungen müssen wir sicherlich diskutieren, wir stehen erst am Anfang eines gestalterischen Prozesses", erklärt der Bürgermeister.

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